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Samstag, 31. Juli 2010

Der Tod kommt unerwartet!

Allah (s.w.t.) sagte: "Jede Seele wird den Tod zu kosten bekommen. Und euer Lohn wird euch wahrlich (erst) am Tag der Auferstehung voll ausbezahlt werden. Und wer dann dem Feuer entrissen und in den Paradiesgarten eingelassen wird, dem wird Erfolg beschieden sein. Und das diesseitige Leben ist nichts weiter als ein trügerischer Genuss." (Sure 3, Aijah 185)
"Wo immer ihr sein möget, der Tod wird über euch kommen, selbst wenn ihr in hochgetürmten Burgen wäret." (Sure 4, Ajah 78)

 
Der Tod ist das logische Ende jedes Lebewesen. Es sind gezählte Atemzüge, und wenn der letzte Atemzug daran ist, verlässt die Seele den Körper und alles ist vorbei. Die Leiche wird in einem Grab in der Größe von 1m x 2m begraben. Trotz das alles und obwohl jeder von uns das weiß, sind unsere Träume immer größer als unser Leben. Wir sind in unseren Gelüsten bis zum Kopf ertrunken. Wir vergessen oder verdrängen das, was der Prophet (s.a.w.s.) sagte: "Erinnert (erwähnt) euch ständig an den Zerstörer aller Genüsse." Aber wer tut das? Wenn du mit jemandem über den Tod reden willst, sagt er dir: "Ändern wir bitte das Thema." Nicht weil er Angst vor dem Tod hat, sondern weil der Tod für ihn ein Pechbringer ist.

Stell dir mal vor: Du liegst in einem Loch, nicht größer als 1m x 2m, allein zwischen der Erde und Würmer. Deine Familie und deine Freunde haben dich begraben und sich von dir verabschiedet. Dir bleibt dann keine Begleitung. Es bleiben dir nur deine Taten. Wenn du gläubig warst, wird dein Grab wie ein Stück aus dem Paradies und so weit, wie deine Sichtweite. Wenn du aber kein Gläubiger warst, wird dein Grab ein stück aus der Hölle und so eng, dass deine Glieder zusammen gepresst werden. Wähle dir was davon aus!



Diese Begebenheit hat sich vor ein paar Jahren in Syrien ereignet. Diese Geschichte ist dort sehr bekannt.

Es ereignete sich bei einer Busreise von Halab nach Alladhaqiah. Diese Strecke ist für seine Gefährlichkeit bekannt, da es sehr starke Gefälle und Berge gibt. Jeder Fahrfehler könnte den sicheren Tod bedeuten. Die 60 Sitzplätze des Busses waren alle voll.

Unterwegs sah der Busfahrer einen alten Mann, der weiß bekleidet war und zusteigen wollte. Der Fahrer fragte seinen Helfer, ob es noch freie Plätze gäbe. Doch da alles voll war, blieb er nicht stehen, sondern fuhr weiter. Nach ein paar Kilometern sah der Fahrer den gleichen Mann am Straßenrand wieder. Erneut fragte er seinen Helfer, ob es freie Plätze gäbe. Da er wieder die gleiche verneinende Antwort erhielt, fuhr er weiter. Nachdem sie schon ein gutes Stück ihrem Reiseziel näher gekommen sind, sah der Busfahrer schon wieder den gleichen, weiß bekleideten Mann. Dieses Mal hat der Fahrer sich entschlossen stehen zu bleiben und den alten Mann mitfahren zu lassen. Der Fahrer hielt seinen Bus an und verlangte von seinem Helfer auszusteigen und den alten Mann zu holen. Der Helfer folgte den Anweisungen, aber er konnte niemanden finden, der zusteigen wollte. Er ging wieder zum Bus zurück. Als der Helfer wieder in den Bus eingestiegen war, sah er sofort, dass der Fahrer seinen Kopf auf das Lenkrad gelegt hatte. Es musste etwas nicht stimmen, da er absolut keine Reaktion mehr zeigte. Der Buslenker war tot.

Ja, er war tot. Seine Zeit war abgelaufen, jedoch nicht die der anderen Businsassen. Das was er gesehen hatte, rettete somit den anderen das Leben, weil er dadurch stehen geblieben ist. Wäre er weiter gefahren und dann gestorben, hätte dies bei dieser Strecke wohl niemand überlebt.

Alles Lob gebührt Allah (s.w.t.), der zwischen Tod und Leben entscheidet.

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