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Samstag, 31. Juli 2010

Die Hölle

 
 

Die Hölle
Das Heim der Ungläubigen


Der Platz, an dem die Ungläubigen bis in alle Ewigkeit bleiben werden, wurde erschaffen, um dem menschlichen Körper sowie der Seele Schmerzen zuzufügen. Die Gerechtigkeit Allahs sieht ihre Bestrafung vor, da die Ungläubigen schuldig sind. Oder wäre es Ihrer Meinung nach Gerecht, dass grausame Menschen, die schlimme Taten begangen haben, genauso wie die Gläubigen, die sich um Gutes im Diesseits bemüht haben, belohnt werden? Das wäre nicht gerecht. Und Allah ist der gerechteste Richter über alle Dinge, und Er wird keinen Menschen zu unrecht bestrafen.

Dem Schöpfer gegenüber, der dem Menschen eine Seele gibt, undankbar und rebellisch zu sein, ist das größte Vergehen im Universum. Folglich gibt es im Jenseits eine schmerzliche Strafe für solch einen Frevel. Dazu dient die Hölle. Der Mensch wird erschaffen, um ein Diener Allahs zu sein. Wenn er sich dem Hauptzweck seiner Schöpfung verweigert, empfängt er, was er verdient. Allah kündigt dies in folgendem Vers an:
> ... Diejenigen aber, welche zu stolz dafür sind, Mich anzurufen werden gedemütigt in die Hölle eintreten.< (40:60)
Die Mehrheit der Menschen wird am Ende in die Hölle geschickt und die Bestrafung in ihr ist ewig. Daher sollte das Hauptziel der Menschheit darin bestehen, die Hölle zu vermeiden. Die größte Bedrohung für den Menschen ist die Hölle und nichts kann wichtiger sein, als die Seele von jemandem davor zu retten.

 
Trotz dieser Tatsache leben fast alle Menschen

... auf der Erde in einem Zustand der Unwissenheit. Sie geben sich in ihrem Leben täglich mit anderen Mühen ab. Sie opfern Monate, Jahre, sogar Jahrzehnte für bedeutungslose Aufgaben. Doch an die größte Bedrohung, die ernsteste Gefahr für ihr ewiges Dasein denken sie nie. Die Hölle ist ihnen ganz nah; jedoch sind sie zu blind, um sie zu sehen: >Die Zeit ihrer Abrechnung nähert sich den Menschen, aber in ihrer Achtlosigkeit wenden sie sich davon ab. Keine neue Ermahnung von ihrem Herrn kommt zu ihnen, die sie nicht leichtfertig anhörten. Ihre Herzen belustigen sich anderweitig. Und die Frevler tuscheln insgeheim: >Ist dieser denn nicht ein Mensch wie wir? Wollt ihr euch etwa gegen besseres Wissen auf Zauberei einlassen?< (21:1-3)

Solche Leute engagieren sich in nichtigen Bemühungen. Sie verbringen ihr ganzes Leben, im nachjagen von bedeutungslosen Zielen. Für sie sind die grundlegenden Ziele ihres Lebens z. B. in der Firma befördert zu werden, ein glückliches Familienleben zu führen, Geld zu verdienen oder Verfechter einer nutzlosen Ideologie zu sein. Bei diesen Handlungen sind sich die Leute der großen Bedrohung, der sie ausgesetzt sind nicht bewusst. Für sie ist die Hölle eine bloße Erfindung von Menschen, um dem Volk Angst einzuflößen.

Jedoch ist die Hölle tatsächlich realer als diese Welt. Die Erde wird irgendwann aufhören zu existieren. Die Hölle jedoch, wird bis in alle Ewigkeit bestehen. Allah, der Schöpfer des Universums, der Welt und aller feinsten Gleichgewichte der Natur, hat ebenso das Jenseits, das Paradies und die Hölle erschaffen. Eine schmerzliche Strafe wird allen Ungläubigen und Heuchlern prophezeit: >Die Hölle reicht für sie aus: Brennen werden sie darin, und schlimm ist die Fahrt dorthin.< (58:8)



Eine Quelle reiner, ewiger Folter

... und zugleich der schlimmste Platz, den man sich vorstellen kann, stellt die Hölle dar. Diese Folter und der Schmerz sind nicht mit irgendeiner Art Schmerz in dieser Welt vergleichbar. Sie sind viel intensiver, als jeder mögliche Schmerz oder Elend, den man sich in dieser Welt vorstellen kann.

Die Mehrheit der Menschen in dieser unwissenden Gesellschaft haben ein falsches Verständnis von der Hölle: Sie nehmen an, dass sie für eine bestimmte Zeit in der Hölle bleiben und ihnen dann verziehen wird. Das ist reines Wunschdenken! Sie glauben, sie erreichen das Paradies, nachdem sie ihre Strafe in der Hölle abgesessen haben. Jedoch ist das Ende, dass sie erwartet schmerzlicher, als sie sich jemals vorstellen könnten. Die Hölle ist ein Ort, unendlicher Qualen. Im Quran wird oft betont, dass die Bestrafung für die Ungläubigen konstant, ewig ist. Folgender Vers verdeutlicht diese Tatsache: > ... Darin für lange Zeit zu verweilen.< (78:23)

Allein der Muslim kommt irgendwann aus der Hölle raus, nachdem er seine Strafe abgegessen hat. Dem Schöpfer gegenüber, Der >euch Gehör und Gesicht, Verstand und Gemüt gab< (16:78), undankbar und rebellisch zu sein, verdient zweifellos unendliches Leid. Ihre Entschuldigungen werden sie nicht vor der Hölle retten. Der Urteilsspruch gegen diejenigen, die Gleichgültigkeit zeigen, oder noch schlimmer: Feindseligkeit gegen den Schöpfer ihrer Religion an den Tag legen, ist gewiss und unveränderlich. In der Welt waren sie arrogant. Sie waren auch bittere Feinde der Gläubigen. Am jüngsten Tag werden sie folgendes zu hören bekommen: >So tretet durch das Tor der Hölle ein, ewig darin zu bleiben. Und wahrlich, schlimm ist die Wohnung der Hochmütigen! (16:29)

Die einzige Wirklichkeit in der Hölle sind die vielen Arten der Folter. Angesichts dieser ewigen Folter fällt ein jeder in verzweifelte Hoffnungslosigkeit. Er hat keine weiteren Erwartungen: >Was aber die Gottlosen anlangt - ihre Wohnung ist das Feuer. So oft sie aus ihm herauswollen, werden sie in es zurückgetrieben werden. Und es wird zu ihnen gesprochen werden: Kostet die Feuerspein, die ihr für Lüge erklärt hattet.< (32:20)


Die Qualen der Hölle

>Diejenigen aber, die Unsere Botschaft verwerfen, das sind die Gefährten der Linken. Über ihnen schlägt ein Feuer zusammen.< (90:19-20)

Am jüngsten Tag wird es Millionen von Menschen geben, jedoch hat diese große Masse der Ungläubigen keine Gelegenheit, ihrem Urteil zu entgehen. Nachdem das Urteil über die Ungläubigen gefällt wurde, kommt der Augenblick, in dem sie zur Hölle geschickt werden. Zu diesem Zeitpunkt begreifen sie ihr bitteres Los, dass die Hölle ihr ständiger Wohnsitz ist. Sie kommen mit einem Zeugen und einem Treiber zur Hölle:

>Und es wird in die Posaune gestoßen - das ist der angedrohte Tag! Und jede Seele wird mit einem Treiber und einem Zeugen kommen. Du warst dessen achtlos. Wir zogen deinen Schleier jetzt weg von dir, und heute ist dein Blick scharf. Und sein Gefährte wird sprechen: Hier ist, was bei mir stets (an Aufzeichnung) vorbereitet war. Ihr beiden, werft alle trotzigen Ungläubigen in die Hölle. (Den), der sich gegen das Gute stemmte, den Übertreiber, den Zweifler. Der neben Allah andere Götter setzte. Werft ihn daher in die schreckliche Qual.< (50:20-26)
Die Ungläubigen werden in Abteilungen zu diesem schrecklichen Platz getrieben. Die Furcht wird auf dem Weg zur Hölle im Inneren der Ungläubigen entfacht. Die schrecklichen Geräusche und das Brüllen des Feuers wird aus einiger Entfernung zu hören sein: >Wenn sie dort hinein geworfen werden, hören sie sie brüllen, während sie aufwallt. Fast berstend vor Wut ... < (67:7-8)

Aus den Versen geht klar hervor, dass alle Ungläubigen am Tag der Auferstehung verstehen werden, was ihnen passieren wird. Sie bleiben allein, keine Freunde, Verwandte oder Verteidiger sind dort um ihnen zu helfen. Sie werden nicht die Stärke haben, arrogant zu sein und sie verlieren ihr ganzes Selbstvertrauen. Sie schauen mit Abgewendeten Augen. Ein Vers beschreibt diesen Moment folgendermaßen: >Und du wirst sie ihr ausgesetzt sehen, gedemütigt, voller Schmach (und) mit verstohlenem Blick schauend. Diejenigen aber, die gläubig sind, werden sagen: Wahrlich, die Verlierenden sind diejenigen, die am Tage der Auferstehung ihrer selbst und ihrer Angehörigen verlieren. Wahrlich, die Frevler sind langsdauernder Pein (ausgesetzt).< (42:45)


Die Hölle ist voll Hass.

Ihr Hunger auf Ungläubige kann nie befriedigt werden. Trotz des Überflusses der Ungläubigen bitte sie um mehr: >An diesem Tage werden Wir zur Hölle sprechen: Bist du aufgefüllt? Und sie wird fragen: Gibt es noch mehr? (50:30) Allah beschreibt die Hölle im Quran wie folgt: >Ich werde ihn im Höllenfeuer brennen lassen! Und was lässt dich wissen, was das Höllenfeuer ist? Nichts lässt es übrig und nichts verschont es. Es versengt die Haut. (74:26-29)

 

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