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Freitag, 30. Juli 2010

Ehetipps für Frauen und Männer



Ehetipps für Frauen und Männer


(71 Fikratun tazidu min mahabbati-z-zaudja li-zaudjiha, 53 Fikratun tazidu min mahabbati-z-zaudj li zaudjatihi, Riyadh: Daru-l-Balagh 1998)
Aus dem Arabischen übersetzt von Aisha und Hamid Chaouki


Einige Ideen für Frauen, um die Beziehung zu ihrem Mann zu verbessern



Empfang des Mannes, wenn er nach Hause kommt


1. Ich trage für ihn die Kleidung, die ihm am besten gefällt.
2. Ich bringe den Kindern bei, wie sie ihren Vater empfangen sollen (z.B. mit einem Kuss, einem Lied/Naschid).

3. Ich empfange ihn mit Freude und Herzlichkeit und zeige ihm meine Sehnsucht nach ihm.
4. Ich küsse ihn, wenn er hereinkommt.
5. Ich begleite ihn, bis er sich hingesetzt oder umgezogen hat.
6. Ich frage ihn, wie es ihm geht, und wie sein Tag war.
7. Ich biete ihm ein Glas Wasser oder Saft an, wenn er hereinkommt.
8. Ich achte darauf, dass ich immer gut rieche.


Empfang von Gästen des Mannes


1. Ich nehme die Ankündigung ihres Besuches wohlwollend auf, ohne darüber zu stöhnen, dass sie so oft kommen, oder dass sie so viele sind.

2. Ich parfümiere den Raum, in dem sie sitzen.
3. Ich bereite ihnen etwas zu essen und zu trinken und was sie sonst noch wünschen vor.
4. Ich bemühe mich, die Frauen seiner Freunde kennen zu lernen und freunde mich mit ihnen an.


Wenn der Mann wütend ist

1. Ich versuche, ihn zu beruhigen und beherrsche meine Reaktionen, selbst wenn ich im Recht bin.

2. Ich versuche, das Thema noch einmal auf interessante und freundliche Weise anzusprechen, wenn er es schon vergessen hat.
3. Ich trete nicht in einen Wettstreit mit ihm ein, indem ich stets anderer Meinung bin als er und ihn provoziere.
4. Ich achte darauf, dass er zufrieden ist, wenn ich abends schlafen gehe (dass wir nicht im Streit schlafen gehen, dass er versorgt ist).

5. Ich erinnere mich an den Hadith „Dein Mann ist dein Paradies oder deine Hölle.“



Wenn der Mann krank ist


1. Ich lenke ihn mit unterhaltsamen Geschichten von seinen Schmerzen ab.

2. Ich sitze bei ihm, um ihm zu helfen.
3. Ich küsse ab und zu seinen Kopf.
4. Ich sage ihm: „Die Wohnung ist nichts ohne dich“ und andere nette Sachen.
5. Ich achte darauf, dass die Kinder leise sind, damit sie ihn nicht stören.



Der Schlaf des Mannes


1. Ich lächele ihn immer an.

2. Ich bitte Allah für ihn um Heilung (wenn er krank ist).
3. Ich erinnere ihn an einige seiner guten Taten und besonderen Werke.
4. Ich mache ihm das Bett gemütlich und parfümiere es.
5. Ich achte darauf, dass die Kinder früh schlafen gehen.
6. Ich erinnere ihn daran, vor dem Einschlafen Ayat-ul-Kursi (Sure 2, Vers 255) zu lesen.
7. Ich erinnere ihn an die Sunna, derzufolge man vor dem Einschlafen dreimal in die Hände „spuckt“ und dann die beiden Schutzsuren (Sure 113 und 114) liest.
8. Ich trage für ihn meine schönste Kleidung.
9. Ich mache Scherze mit meinem Mann und lache mit ihm.
10. Ich erzähle ihm einige sinnvolle Geschichten.



Wenn der Mann verreist


1. Ich bereite seine Sachen vor und packe sie ordentlich in den Koffer.

2. Ich parfümiere seine Sachen.
3. Ich stecke ohne sein Wissen einige Liebesbriefe in seinen Koffer und packe ein, was er sonst noch brauchen könnte, z.B. Nadel und Faden usw.
4. Ich überhäufe ihn nicht mit Forderungen (was er mitbringen soll).
5. Ich verabschiede ihn liebevoll und sage ihm, wie sehr ich ihn vermissen werde.
6. Ich lege einen kleinen Qur'an in seine Jacken- oder Hosentasche.
7. Ich passe während seiner Abwesenheit auf seinen Besitz, seine Familie und sein Haus auf.
8. Ich bereite ihm etwas zu essen vor, wenn er mit dem Auto verreist.



Wie sie das Herz seiner Eltern und besonders das seiner Mutter gewinnt


1. Ich helfe meiner Schwiegermutter bei der Hausarbeit, besonders wenn es bei ihr ein Festessen gibt.
2. Bei Gelegenheit mache ich ihr Geschenke.
3. Ich bereite ihr ab und zu einen appetitlichen Teller vor.
4. Ich spreche nicht über Dinge, die sie nicht mag.
5. Ich spreche vor ihr über die Vorzüge ihres Sohnes und nicht über seine Fehler.
6. Ich ermuntere meinen Mann, seine Mutter oft zu besuchen und sie gut zu behandeln.
7. Wenn ich sie besuche, achte ich darauf, dass meine Kinder bei mir bleiben, damit sie sie nicht stören.
8. Ich fordere meinen Mann gelegentlich auf, etwas zum Abendessen zu kaufen und es im Haus seiner Eltern mit ihnen gemeinsam zu essen.

9. Ich ehre die Freundinnen meiner Schwiegermutter.



Verschiedenes


1. Wenn er spät von der Arbeit kommt, rufe ich ihn an und frage nach ihm.

2. Ich lobe die Dinge, die er gekauft hat.
3. Ich koche das Essen, das ihm schmeckt.
4. Ich ändere ab und zu die Wohnungseinrichtung (ich dekoriere um).
5. Ich sage oft zu ihm „mein Schatz“, „mein Liebling“, „mein Augenstern“ usw.
6. Ich mache einen Wettbewerb mit ihm, wer zuerst zum Morgengebet aufsteht.
7. Ich teile meine Sorgen und Interessen mit ihm und frage ihn nach seiner Meinung.
8. Ich parfümiere ihn ab und zu (z.B. mit Räucherwerk), besonders freitags.
9. Ich mäßige mich in meinen Forderungen und erinnere mich stets an das Sprichwort „Die Frau möchte eigentlich nur einen Ehemann, doch wenn sie ihn hat, möchte sie auch alles andere“.
10. Ich bemühe mich, oft etwas Neues im Bereich der Kochkunst, der Hobbies oder der Kultur zu erlernen, damit mein Mann stets etwas Neues von mir sieht.
11. Ich erinnere ihn morgens an seine anstehenden Aufgaben und Termine.
12. Ich streite nicht mit meinem Mann über weltliche Dinge wie die Namen der Kinder, die Möbel oder das Essen.
13. Ich ändere meine Aufmachung (ihm gegenüber) ab und zu, wie z.B. den Haarschnitt, das Makeup und anderes, wenn ihm das gefällt.



Liebenswürdige Behandlung und das Eheleben


1. Ich trinke von der gleichen Stelle wie er aus dem Glas.

2. Ich sorge für eine liebevolle Atmosphäre, zeige ihm, dass ich Sehnsucht nach ihm habe und küsse ihn.
3. Ich setze meine weiblichen Reize ein und lasse mir etwas einfallen, um ihm zu gefallen.
4. Ich parfümiere mich am ganzen Körper.



Einige Ideen für Männer, um die Beziehung zu ihrer Frau zu verbessern



Der Umgang mit der Frau


1. Ich mache ihr alle Bereiche des Lebens möglichst angenehm.

2. Ich mache sie nicht direkt auf ihre Fehler hinsichtlich des Essens, der Kleidung und der Sprache aufmerksam.
3. Ich kaufe ihr hin und wieder ein Geschenk und lasse mir etwas einfallen, um es ihr zu überreichen, z.B. verstecke ich es und rufe sie, um es zu suchen.
4. Ich bin im Umgang mit ihr nicht streng und denke daran, dass sie eine Frau ist („Seid gütig zu den Frauen“).
5. Wenn sie ein Hobby hat, ermutige ich sie dazu und teile ihr meine Meinung mit, anstatt zu sagen: „Ich verstehe nichts vom Kochen/vom Nähen/vom Computer...“.
6. Ich nehme Rücksicht auf ihren psychischen Zustand, besonders während ihrer Periode, der Schwangerschaft und dem Wochenbett.
7. Wenn ich nach Hause komme, denke ich nicht an meine Arbeit, sondern unterhalte mich mit ihr über ihren Alltag und wie es ihr geht.

8. Ich rufe sie mit einem liebevollen Kosenamen, so wie der Prophet (a.s.s.) 'A'ischa (r.) „'A'isch“ gerufen hat.
9. Ich küsse ihren Kopf, wenn sie mir einen Gefallen getan hat oder wenn ich nach Hause komme.
10. Ich ermutige sie, am Religionsunterricht und an islamisch-kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen.
11. Ich überrasche sie, indem ich ihr einige Wünsche erfülle, die ich ihr zunächst abgeschlagen hatte.
12. Wenn sie mir etwas geschenkt hat, sage ich ihr die Meinung meiner Freunde darüber.



Schöne Dinge


1. Ich bemühe mich um eine gute Ausdrucksweise ihr gegenüber und verhalte mich nicht wie ein Chef gegenüber seinen Untergebenen, der nur Befehle austeilt.
2. Ich ziehe mich gut an, denn das mag sie.
3. Ich versuche, etwas über sie zu dichten oder sie in poetischer Sprache zu beschreiben.
4. Ich mache ihr überschwängliche Komplimente, wenn sie sich schön gemacht hat.
5. Ich lobe den Duft der Handtücher, die Art, wie sie das Bett gemacht hat, wie sie die Kleidung ordentlich zusammengefaltet und parfümiert hat, wie sie die Blumen angeordnet hat und alles, was ihre Hand berührt hat.



Das Essen


1. Ich lobe das Essen und Trinken, das sie vorbereitet hat, und ich erwähne die Vorzüge eines Gerichtes, und dass ich es mir schon seit mehreren Tagen gewünscht habe.
2. Ich fange nicht an zu essen, ehe sie sich auch an den Tisch gesetzt hat.
3. Ich bringe den Kindern bei, nicht vor ihrer Mutter mit dem Essen zu beginnen.
4. Ich helfe ihr, die Wohnung vorzubereiten, wenn sie Gäste erwartet.
5. Wenn sie Essen für meine Freunde vorbereitet hat, überbringe ich ihr deren Lob für das Essen im Detail.



Die Arbeit


1. Wenn ich die Wohnung betrete und meine Frau beschäftigt vorfinde, nehme ich ihr einige Arbeiten ab, damit sie sich darum nicht mehr sorgen muss, so wie der Prophet (a.s.s.) gesagt hat: „Der Beste von euch ist der, der am besten zu seiner Frau ist.“
2. Ich helfe ihr beim Kochen und beim Putzen.
3. Ich frage sie ab und zu nach ihren Bedürfnissen im Haushalt (z.B. ob etwas renoviert werden muss, ob etwas Neues angeschafft werden muss, etc.).
4. Ich stehe auf, wenn die Kinder nachts etwas möchten, um meine Frau zu entlasten.
5. In finanziellen Angelegenheiten unterscheide ich zwischen alltäglichen Umständen und besonderen Anlässen. Natürlich bin ich bei feierlichen Anlässen besonders großzügig, aber auch an anderen Tagen, um unser Zusammenleben zu beleben.



Die Familie der Frau


1. Ich helfe ihnen, besonders, wenn sie Probleme haben.
2. Ich unterbinde nicht die Beziehungen zu ihrer Verwandtschaft und halte sie nicht davon ab, ihreEltern zu besuchen.

3. Ich zeige mich freundlich, wenn ihre Familie zu Besuch kommt.
4. Ich schenke ihnen gelegentlich etwas.
5. Ich lobe vor ihrer Familie die gute Haushaltsführung und den Erziehungsstil meiner Frau.
6. Ich entwickle gute Beziehungen zu ihren Brüdern.
7. Wenn ihre Familie wütend auf sie ist, antworte ich ihnen mit freundlichen Worten, um die Atmosphäre zu entspannen und zwischen ihnen zu schlichten.



Wenn die Frau krank ist


1.Ich kümmere mich um sie, küsse sie und sorge für eine gesunde Umgebung (z.B. Ruhe, frische Luft, gesundes Essen).

2. Ich erledige den Haushalt für sie.
3. Wenn sie wieder gesund ist, mache ich ihr ein Geschenk.

4. Ich achte auf ihr Wohlergehen.
5. Ich mache Du'a um Heilung für sie.
6. Ich lese ihr aus dem Qur'an vor und mache Ruqiya für sie.
7. Ich sorge dafür, dass genug Essen im Hause ist und sage ihr nicht, dass sie kochen soll.



Die Kindererziehung


1. Ich erziehe meine Kinder dazu, ihre Mutter zu ehren und ihr zu gehorchen.

2. Ich erziehe sie dazu, ihre Mutter auf den Kopf zu küssen.
3. Wenn eins der Kinder mich um etwas bittet, frage ich es: „Was hat deine Mutter dazu gesagt?“, damit kein Widerspruch in unseren Antworten entsteht.
4. Ich helfe ihr beim Waschen der Kinder. Beispielsweise wäscht sie die Kinder, und ich ziehe sie an.
5. Ich einige mich mit ihr auf einen Erziehungsstil, damit wir an einem Strang ziehen.
6. Ich nehme die Kinder gelegentlich mit hinaus, damit ihre Mutter sich erholen kann.



Die Freizeit


1. Ich reserviere einen Tag in der Woche für die Familie, um Ausflüge und Besuche zu machen – zur Entspannung und um Abstand von der häuslichen Routine zu gewinnen.
2. Ich diene Allah gemeinsam mit ihr, zum Beispiel beim freiwilligen nächtlichen Gebet (Qiyamul-Lail), beim Qur'an-Lesen oder Sonstigem, denn dies stärkt unsere Bindung und nützt uns in unserer Religion.
3. Freitags erinnere ich sie daran, die Sure Al-Kahf (Sure 18/Die Höhle) zu lesen. Der Prophet (a.s.s.) hat gesagt: „Wer freitags die Sure Al-Kahf liest, dem leuchtet das Licht, das sich zwischen zwei Freitagen befindet“.
4. Ich verreise mit ihr, wenn es möglich ist.
5. Wenn ich alleine verreise, spreche ich zu ihr über meine Liebe zu ihr und ihren Platz in meinem Herzen.



Schlussbemerkung der Übersetzer:


Liebe Geschwister im Islam, wir haben uns bemüht, diese kleine Broschüre nach bestem Wissen und Gewissen zu übersetzen. Alles Gute darin kommt einzig von Allah (s.w.t.), und alles Schlechte darin kommt von uns selbst oder von Schaitan. Bitte vergesst nicht, Du'a für uns zu machen.


Aisha und Hamid Chaouki

Quelle: www.Masjid-Taiba.de

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