Labels

99 Namen (35) Akhlaq (8) Allah (52) Ausflug (11) Avatare (6) Bilder / Grafik (177) Bildung (4) Bittgebet / Dua (4) Blumen / Garten (25) Bücher (12) Dawa (6) Djumu'a Khutba (17) Downloads (18) Ehe (11) Eid / Fest (16) Eltern (16) Familie (28) Fasten (31) Fragen (15) Frau (27) Gebet (13) Gedicht (32) Geschichte (65) Glaubensgrundsätze (7) Hadithe (48) Hajj / Hidschra (11) Himmel / Landschaft (28) Hölle (7) Ibada (16) Kinder (19) La Tahzan (46) Lailat Al-Qadr (7) Leben (21) Nasheed (6) Paradies (13) Propheten (25) Quran (64) Ramadan (48) Religion (23) Salaf - Sahaba (11) Schaitan (7) Signatur (3) Sunna (10) Texte (55) Tiere (9) Tipps (32) Tod (14) Urlaub (6) Video (24) Weg zum Islam (6) Wissen / Ilm (21) Worte (9) Wunder (17) Zakat (4) Zitate (4) Zum Nachdenken (58)

Samstag, 31. Juli 2010

Endloses Leben, hinter verschlossenen Türen

 
                                      

Endloses Leben, hinter verschlossenen Türen

Sobald die Ungläubigen zur Hölle gelangen,


werden die Türen hinter ihnen verschlossen. Jetzt sehen sie die schrecklichen Anblicke. Sie verstehen sofort, dass sie an diesem Ort bis in alle Ewigkeit bleiben werden. Die geschlossenen Türen zeigen, dass es keine Rettung mehr gibt. Allah beschreibt den Zustand der Ungläubigen wie folgt: >Diejenigen aber, die Unsere Botschaft verwerfen, das sind die Gefährten der Linken. Über ihnen schlägt ein Feuer zusammen.< (90:19-20)

Die Qual wird im Quran als >eine große Strafe< (3:176), >eine strenge Strafe< (3:4) und >eine schmerzliche Strafe< (3:21) beschrieben. Um volles Verständnis von der Bestrafung in der Hölle zu bekommen, sind die Beschreibungen jedoch unzugänglich. Man ist nicht imstande, sich eine Feuerstrafe bis in alle Ewigkeit vorzustellen. Und erst der Schmerz - kein Schmerz, den Feuer auf dieser Erde verursacht, ist mit der Folter in der Hölle vergleichbar. Das Feuer der Hölle ist 70 Mal heißer, als das heißeste Feuer dieser Welt. Kein vorstellbarer Schmerz, ist dem der Hölle ähnlich: >An diesem Tage wird keiner strafen wie Er. Und keiner wird fesseln wie Er.< (82:25-26)

Es existiert Leben in der Hölle, ein Leben, in dem jeder Moment Folter und Qual ist. Jede Art von körperlicher, geistiger und psychischer Qual wüten in diesem Leben. Dies mit Kummer in der diesseitigen Welt zu vergleichen, ist unmöglich.

Menschen in der Hölle, nehmen ihre Schmerzen über alle fünf Sinne wahr.

Ihre Augen sehen ekelhafte und schreckliche Bilder; ihre Ohren hören furchtbare Schreie und Gebrüll; ihre Nasen reichen schreckliche, scharfe Gerüche; und ihre Zungen schmecken unerträglichen, scheußlichen Geschmack. Sie fühlen die Hölle tief in ihren Zellen. Ihre Haut, ihre inneren Organge und ihr gesamter Körper werden beschädigt - sie winden sich vor Schmerzen. > ... Wie werden sie im Feuer leiden!< (3:175) >Brennt darin! Haltet es aus oder haltet es nicht aus: Es ist für euch gleich. Euch wird nur das vergolten, was ihr angerichtet habt. (52:16)

Nicht weniger stark als der körperliche, ist der seelische Schmerz in der Hölle.

Die Menschen in der Hölle bedauern zutiefst, fallen in Hoffnungslosigkeit, fühlen sich verzweifelt und verbringen ihre Jahre in Verzweiflung. Jede Ecke, jeder Ort der Hölle, wurde entworfen, um der Seele Leid zuzufügen. Das Leiden ist ewig; würde es nach Millionen oder Milliarden Jahren enden, würde das sogar Hoffnung wecken und ein Grund zur Freude sein. Jedoch führt die Ewigkeit der Folter zu einer Hoffnungslosgkeit, die mit keinem anderen Gefühl in dieser Welt verglichen werden kann.

Der Beschreibung des Quran zufolge ist die Hölle ein Platz, in dem extremste Schmerzen erfahren werden: ekelhafte Gerüche, es ist düster, laut und rauchig, Gefühle von Unsicherheit machen sich in der menschlichen Seele breit; Feuer, das tief im Inneren brennt; eklige Nahrung und Getränke; Kleider aus Feuer. Dies sind die grundlegenden Eigenschaften der Hölle.


Und doch gibt es ein Leben in dieser schrecklichen Umgebung. 

Die Menschen in der Hölle haben scharfe Sinne. Sie hören, sprechen und argumentieren. Sie versuchen ihrem Leid zu entgehen. Sie brennen im Feuer, werden durstig und hungrig, bedauern ständig. Sie werden von Schuldgefühlen gqäult. Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als dass der Schmerz erleichert wird. Die Menschen in der Hölle führen in dieser schmutzigen und ekelhaften Umgebung ein Leben, niedriger als das der Tiere. Die einzige Nahrung die sie haben, sind bittere Früchte des dornigen Zaqqum-Baums. Ihre Getränke sind Blut Eiter und kochendes Wasser. Unterdessen versengt das Feuer sie überall.

Diese Qual wird bildlich wie folgt dargestellt: >Siehe, wer Unsere Zeichen verleugnet, den werden Wir im Feuer brennen lassen. So oft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Siehe, Allah ist mächtig und weise.< (4:56)

Sie werden in das innere der Hölle geworfen, indem ihre Hände an ihre Hälse gebunden werden. Engel der Besrafung legen diejenigen, die schuldig sind in Betten aus Feuer, deren Decken auch aus Feuer bestehen. Die Ungläubigen schreien ständig, um aus den Qualen errettet zu werden. Als Antwort empfangen sie immer nur noch mehr Demütigungen und Folter. Sie werden allein gelassen in ihrer Qual. Diejenigen, die in dieser Welt für ihre Arroganz bekannt sind, werden um Gande bitten.

Ferner ähneln sich die Tage der Hölle nicht den Tagen dieser Welt. Wie lang ist eine Minute ewigen Leidens, wie lang ein Tag, eine Woche, ein Monat oder ein Jahr des endlosen Schmerzes? All diese Szenen werden sich bewahrheiten. Sie sind Realität und tatsächlicher als unser tägliches Leben.

Diejenigen >Die Allah nur am Rande verwehren< (22:11), die sagen >Das Feuer wird uns nicht berühren, es sei denn für abgezählte Tage< (3:24), diejenigen, für die Geld, Status und Karriere die Hauptziele ihres Lebens sind und die Allahs Wohlgefallen vernachlässigen, diejenigen die Allahs Gebote nach Maßgabe ihrer eignene Wünsche ändern, diejenigen, die den Quran entsprechend ihren eigenen Interessen deuten, diejenigen, die vom rechten Weg abkommen - alle Ungläubigen und Heuchler werden auf ewig in der Hölle bleiben, ausgenommen diejenigen, denen Allah in Seiner Gnade verzeiht und die Er errettet. Dies ist das endgültige Wort Allahs und wird zweifellos geschehen: >Und hätten Wir gewollt, hätten Wir jedermann gewiss auf den rechten Weg zwingen können. Jedoch das Wort von Mir wird wahr: Wahrlich, Ich will die Hölle allesamt mit Dschinn und Menschen füllen.< (32:13)

                              
Eine weitere Tatsache der Hölle: 

Bestimmte Menschen und Wesen wurden bereits zu Lebzeiten für die Hölle vorbestimmt, wie in folgendem Vers offenbart wurde: >Und wahrlich, Wir bestimmen viele der Dschinn und der Menschen für die Hölle. Herzen haben sie, mit denen sie nicht verstehen. Augen haben sie, mit denen sie nicht sehen. Und Ohren haben sie, mit denen sie nicht hören. Sie sind wie das Vieh, ja verirren sich noch mehr. Sie sind die Achtlosen. (7:179)
Trotz des Leides dem sie dort ausgesetzt sind, wird nicht eine einzige Seele bereit sein, den Menschen in der Hölle zu heflen. Verlassenheit gibt ihnen ein Gefühl der Einsamkeit. >Darum hat er hier heute keinen Freund.< (69:35) Um sie herum gibt es nur Engel der Betrafung, die ihre Anweisungen von Allah empfangen. Sie sind extrem strenge, gnadenlose und schreckliche Wächter. Das Gefühl der Gnade ist vollständig aus den Seelen dieser Engel getilgt. Abgesehen von den Qualen, die sie zufügen, sehen sie schrecklich aus, haben schreckliche Stimmen und Gesten. Der Zweck ihres Daseins ist, Rache an denen zu nehmen, die sich gegen Allah aufgelehnt haben. Sie üben Verantwortung mit der gebotenen Sorgfalt und Aufmerksamkeit aus. Es ist unwahrscheinlich, dass sie irgendjemanden eine Vorzugsbehandlung geben. 

Dies ist in der Tat eine reale Gefahr, die jede Seele auf der Erde erwartet. Der Mensch, der gegenüber seinem Schöpfer rebellisch und undakbar ist, läd damit die größte Schuld auf sich und verdient zweifellos solche ine Bestrafung. Allah warnt die Menschen vor dieser Schuld: >Wenn er nicht ablässt, werden wir ihn gewiss am Schopf ergreifen. Dem verlogenen, rebellischen Schopf! Mag er ruhig seine Berater rufen. Wir werden die Strafengel rufen!< (96:15-18)

>Lasst sie wohnen, wo ihr wohnt, euren Mitteln gemäß, und tut ihnen nichts zuleide, um sie zu drangsalieren. Und falls sie schwanger sind, so bestreitet ihren Unterhalt bis sie ihre Bürde abgelegt haben. Und wenn sie für euch stillen, gebt ihnen ihren Lohn. Und beratet euch untereinander auf angemessene Weise. Geratet ihr aber in Schwierigkeiten, so stille eine andere für ihn.< (65:6)

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen