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Mittwoch, 4. August 2010

Bald beginnt Ramadan

Wenn der Ramadan beginnt, werden die Tore des Himmels geöffnet und die der Hölle geschlossen. Die Teufel werden in Ketten gelegt. Im Ramadan gibt es eine solche Nacht, die besser ist, als tausend Monate. Wer den Segen dieser Nacht nicht nutzt, dem ist nicht mehr zu helfen.” (Nasâî)
 
Verehrte Muslime,
alhamdulillâh stehen wir wieder kurz vor dem Beginn des Ramadans. Wir danken Allah, dass er uns diesen gesegneten Monat erneut erleben lässt.

Der Ramadan ist eine Zeit der Barmherzigkeit (Rahma) und des Segens (Baraka). Dieser Monat ist für die Gläubigen (pl. Mu‘minûn) eine Zeit des inneren Friedens. Unser Prophet, Muhammad (saw), beschrieb ihn mit folgenden Worten: „Wenn der Ramadan beginnt, werden die Tore des Himmels geöffnet und die der Hölle geschlossen. Die Teufel werden in Ketten gelegt. Im Ramadan gibt es eine solche Nacht, die besser ist, als tausend Monate. Wer den Segen dieser Nacht nicht nutzt, dem ist nicht mehr zu helfen.” (Nasâî) In einem anderen Hadith heißt es: „Fünf Dinge, die keinem Propheten vor mir gegeben wurden, werden meiner Umma zuteil: Erstens: In der ersten Nacht des Ramadans schaut Allah auf sie (die Fastenden). Allah bestraft niemanden, auf den er schaut. Zweitens: Der Geruch aus dem Mund der Fastenden ist bei Allah schöner als der Duft von Moschus. Drittens: Die Engel bitten Allah Tag und Nacht für die Fastenden um Vergebung. Viertens: Allah spricht zum Paradies:

Bereite dich auf meine Diener vor, schmücke dich. Die Zeit, das meine Diener von den Mühen des Diesseits befreit werden und sich in meinem Haus ausruhen, von meinen Gaben kosten, naht. Fünftens: Wenn die Nacht des letzten Ramadans anfängt, vergibt Allah ihnen allen.“ (Bayhâkî)

Verehrte Geschwister,
das Fasten ist ein Gottesdienst (Ibâda), der dem Gläubigen zu einem besseren Stand vor Gott verhilft. Unser Prophet sagte einmal: „Das Fasten ist ein Schutz.“ (Buchârî) Wer sich also von Sünden fernhält, der gelangt zu wahrer Gottesfurcht (Takwâ), und diese ermöglicht ihm, die Zufriedenheit Allahs zu erlangen. Denn Takwâ macht das Herz des Gläubigen sensibel für alles, was nicht mit dem Willen Gottes vereinbar ist. Wer mit seinem Schöpfer und sich selbst im Einklang ist, wird schließlich auch von der Gesellschaft geachtet und respektiert.

Verehrte Muslime,
der Ramadan ist auch eine Zeit, in der wir stärkeren Kontakt zu unseren Verwandten und Freunden haben. Damit die familiäre und freundschaftliche Atmosphäre gestärkt werden kann, sollten wir unsere Herzen noch weiter für die Ratschläge unseres Propheten öffnen. Wir sollten unser Leben vor unserem geistigen Auge vorbeiziehen lassen und ihm eine neue Richtung im Sinne des Korans und der Sunna geben.
In diesem Sinne möchten wir einige Dinge ansprechen:

1) Wir sollten uns bemühen gemeinschaftlich in der Moschee zu beten. Erinnern wir uns doch an den Hadith, wonach derjenige, der das Abendgebet und das Morgengebet in der Gemeinschaft betet, belohnt wird, als hätte er die gesamte Nacht gebetet. 

2) Zu Fasten bedeutet nicht nur die Enthaltsamkeit von körperlichen Bedürfnissen. Vielmehr sollten wir es als den gesamten Menschen umfassenden Gottesdienst ansehen und auch mit unseren Herzen und Augen fasten. Denn für unseren Schöpfer hat es keine Bedeutung, dass wir hungern und dursten, wenn wir uns nicht auch davon enthalten etwas Verbotenes anzusehen, etwas Verbotenem zuzuhören oder Schlechtes zu sprechen.

3) Wir sollten allen möglichen Streitereien den Rücken kehren. Wer Streit sucht, der sollte von uns zu hören bekommen, was Muhammad (saw) empfohlen hat, nämlich: „Ich faste.“

4) Der Gesandte Gottes sagte: „Wer mit Allah sprechen möchte, soll den Koran lesen.“ So sollten wir uns bemühen, den Koran zu lesen und zu verstehen. Denn der Ramadan ist auch der Monat des Korans.

5) Der Ramadan ist ebenfalls der Monat der Solidarität. Deshalb sind die Muslime dazu aufgerufen, nach Kräften zu spenden. Denn dies ist der Weg Muhammads (saw), der im Ramadan seine Gottesdienste besonders sorgfältig und vermehrt verrichtete. So sollten wir unsere Verwandten und Freunde, insbesondere die ärmeren unter ihnen, zum Iftar einladen. Gemeinsam mit unseren Kindern sollten wir versuchen, die Atmosphäre der Tarâwih-Gebete zu erleben. Jede Nacht des Ramadans sollte für uns wie die Kadr-Nacht sein.

Möge uns der Ramadan nur Gutes bringen, mögen wir in diesem Monat Geschwisterlichkeit, Zusammenhalt und Frieden erleben.


Quelle: www.wegzumislam.com

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