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Freitag, 6. August 2010

Dein Herz ist die Säule deiner Anbetung

„…Das Herz ist die Maschine, die alle Taten der Anbetung antreibt. Es ist das, was den vollständigen Körper bewegt! Solange das Herz lebt, werden die Glieder am Leben sein und die Seele sich selbst öffnen für die Anbetung. Wenn das Herz jedoch erkrankt, dann wird die Anbetung zu schwer für die Seele, was dazu führt Anbetung gegebenenfalls nicht zu mögen und zu hassen und wir suchen Zuflucht bei Allah davor. Aus diesem Grund sagte Allah, der Gepriesene und Erhabene, bezüglich des Gebets:

„Und helft euch durch Geduld und Gebet; dies ist wahrlich schwer, außer für Demütige.” (2:45)

Das Gebet ist schwer, weil es nicht die Beine und Hände sind, die für das Gebet aufstehen. Was für das Gebet aufsteht ist das Herz und die Seele.

„Wahrlich, die Heuchler versuchen, Allah zu überlisten; doch Er wird sie überlisten. Und wenn sie sich zum Gebet hinstellen, dann stehen sie ungern auf; (sie tun dies nur), um von den Menschen gesehen zu werden, und sie gedenken Allahs nur selten.” (4:142)

Auf Grund dessen ist es das Herz, das für die Anbetung aufsteht. Die Glieder sind einfach Sklaven des Herzens, die das ausführen, was das Herz ihnen befiehlt. Wenn das Herz am Leben ist, dann wird die Seele am Leben sein und Anbetung wird geliebt und versüßt für die Herzen und Seelen und sich werden sich dafür öffnen.

Wenn jedoch das Herz erkrankt, dann wird ihm die Anbetung zu schwer. Das Herz ist wie das Verdauungssystem: Im Augenblick ist für dich die beliebteste Sache Fleisch. Wenn du jedoch ein Geschwür in deinem Verdauungssystem trägst, dann wird das Fleisch, mit all seinem Fett und Öl, zur meist gehassten Sache, da es erkrankt ist. Süßigkeiten sind ebenfalls etwas, was für die Seele geliebt ist. Wenn du z. B. im Augenblick fasten würdest und du dabei wärst dein Fasten mit einigen Desserts zu brechen, dann würde deine Seele damit befriedigt sein, richtig? Wenn jedoch jemand an Diabetes leidet, dann wird dieser nicht in der Lage sein dieses zuckerhaltige Essen zu verarbeiten, auch wenn diese von ihm geliebt werden.

Das Herz ist gleich dem: Es muss stark sein, so dass es Anbetung verrichten kann, die stark ist. Je stärker dein Herz wird, desto mehr Anbetung, soviel wie du willst, kannst du auf ihm werfen. Du solltest aufstehen zum Gebet in der Nacht und du wirst dieses Gebet schätzen und den Schlaf als deinen Feind betrachten:

„Ihre Seiten halten sich fern von (ihren) Betten; sie rufen ihren Herrn in Furcht und Hoffnung an…” (32:16)

Er beginnt sich davon fernzuhalten, weil eine Feindschaft entsteht zwischen ihm und seinem Bett. Er betet hinter dem Imam und sagt zu sich selbst, „Wenn er nur das Gebet länger machen würde”, so dass er sich steigert in seiner Hingabe zur Anbetung und dem Kosten seiner Süße.

Zeitweise würde ich ein normales Gebet mit den Leuten hinter mir beten. Die Jugend würde dann zu mir kommen und (den Hadith) sagen: „Wer auch immer die Leute im Gebet leitet, sollte es ihnen erleichtern”, die Jugend! Und es wäre ein alter Mann hinter mir, der zwischen 90 und 100 Jahre alt wäre, dessen Gesicht mit weißem Licht erfüllt ist, der zu mir sagen würde: „Verlängere weiter das Gebet und antworte ihnen nicht.” Ein Mann von 90 Jahren erlangt den Genuss eines langen Gebets und ein Junge von 20 Jahren, der vielleicht Karate und Judo praktiziert, kann das gleiche Gebet nicht verarbeiten.

Warum?

Wenn er das Fußballfeld betritt und dort zwei Stunden verbringt ohne Müde zu werden, warum wird er dann Müde vom 5 minütigen Hören des Qur’an? Der Unterschied zwischen einem kurzen Gebet und einem langen Gebet ist lediglich fünf Minuten, also warum wird er Müde von diesen fünf Minuten des Qur’ans, wo er doch von zwei Stunden Fußball nicht Müde wurde? Warum wird er nicht Müde durch das zweistündige Stehen und Starren auf ein aufgepumptes Stück Leder, dessen Herz dem zugeneigt ist?

Weil das, was zum Gebet aufsteht, das Herz ist und was aufsteht für Sport lediglich der Körper und die Muskeln sind.”

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