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Sonntag, 1. August 2010

Der Glaube an die Bücher

Der Glaube an die offenbarten Bücher gehört zu den Glaubensgrundsätzen im Islam. Jeder Muslim glaubt daran, daß Allah, der Erhabene, manche unter Seinen Dienern als Seine Boten auserwählt und durch Seine Gebote, Verbote sowie Seinen Willen verkündet hat. Seine Boten haben das, was sie als Offenbarung erhalten hatten, ihren Mitmenschen weitergegeben.

Die Offenbarungen Allahs, die von den Gesandten unverändert verkündet worden sind, bilden die Heiligen Schriften. Die erste Heilige Schrift wurde dem ersten Gesandten Allahs, dem ersten Menschen, nämlich Adam (a.s.), gegeben. Die letzte und ausführlichste Offenbarung wurde dem letzten Gesandten Allahs, Muhammad (s.a.s.), offenbart. Zwischen Adam (a.s.) und Muhammad (s.a.s.) wurden noch an bestimmte Propheten Heilige Schriften anvertraut. Wir lernen aus dem Qur'an und aus den Lehraussagen von Muhammad (s.a.s.) die Heiligen Schriften, die an folgende Gesandte gegeben worden sind:

- an den Gesandten Adam (a.s.): 10 Seiten,
- an den Gesandten Sit (a.s.): 50 Seiten,
- an den Gesandten Idris (a.s.): 30 Seiten,
- an den Gesandten Ibrahim (a.s.): 10 Seiten.

Nach diesen hundert Seiten offenbarte Allah, der Erhabene, Seinen Gesandten folgende vier große Bücher:

- die Thora (Tawráh) an Músá (a.s.),
- den Psalter (Zabùr) an Dàwùd (a.s.),
- das Neue Testament (Ingìl) an 'Isà (a.s.),
- den Koran (Qur'an) an Muhammad (s.a.s.).


Die Botschaft der offenbarten Bücher

Diese hundert Seiten und diese vier großen Bücher wurden alle herabgesandt, um die Menschen sowohl im Diesseits als auch im Jenseits glücklich zu machen.

"Die Menschen waren eine Gemeinschaft. Und Allah sandte die Propheten als Verkünder der frohen Botschaft sowie als Mahner und sandte ihnen das Buch mit der Wahrheit herab, um unter den Menschen über das, worüber sie uneins waren, zu entscheiden..." (Al-Baqarah / 2:213)

Die Glaubensartikel, die Anordnung der Gottesdienste, die Morallehren, die Bestimmungen über das, was erlaubt, und das, was verboten ist, sowie die Bestimmungen, die die gegenseitigen Beziehungen zwischen den Menschen regeln, sind in diesen heiligen Schriften grundsätzlich gleich geblieben. Der Glaube an den einzigen, erhabenen Schöpfer, der Glaube an den Tag des Jüngsten Gerichtes und der Glaube an die offenbarten Bücher werden ausdrücklich wiederholt. Die Menschenrechte, die Gerechtigkeit, die religiöse Pflichtabgabe, die Nächstenliebe werden in jedem dieser Bücher mit Nachdruck verkündet.


Die Unveränderlichkeit der offenbarten Bücher

Der Menschheit ist es nicht gelungen, die ersten hundert Seiten vor dem Vergessen zu bewahren. Von diesen haben wir heute weder ein Schriftstück, d. h. einen Auszug, noch ein Inhaltsverzeichnis.

Wegen verschiedener unglücklicher Umstände (Verfolgungen, Unterdrückungen sowie Kriege) ist es der Menschheit auch nicht gelungen, die drei Bücher Thora, Psalter und Neues Testament vollständig unverändert zu erhalten. Dagegen ist der Qur'an die einzige Heilige Schrift, die genau so erhalten geblieben ist, wie sie offenbart worden ist.


Die Notwendigkeit der offenbarten Bücher

Der Mensch wurde von Allah, dem Erhabenen, als Ansprechbarer erschaffen und dem entsprechend mit seelisch-geistigen Eigenschaften ausgerüstet. Er ist im Stande, sich der Ehre des Glaubens würdig zu erweisen. Obwohl der Mensch dazu begabt ist, mit seinem Verstand und mit seiner Vernunft das Dasein des erhabenen Schöpfers zu aktzeptieren, wäre es ihm unmöglich, die Eigenschaften Allahs aus eigener Kraft zu erkennen. Darüber hinaus könnte er nach seinen persönlichen Neigungen nicht das Erlaubte und das Verbotene bestimmen. Allah, der Erhabene, erleuchtete unseren Weg mit den offenbarten Büchern. In diesen heiligen Schriften lernen wir, wie Er uns gegenüber allgütig und allerbarmend ist. Und wir lesen in diesen offenbarten Büchern, welche große Bedeutung Er uns Menschen schenkt.

Quelle: Aus dem Buch "Mein Leben für den Islam 2"

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