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Montag, 2. August 2010

Der Glaube an die Vorherbestimmung

Einer der sechs Glaubensgrundsätze ist der Glaube an die Vorherbestimmung, welche auf Arabisch Qadar heißt. Allah, der Allwissende, weiß alles, was, wo, wann und wie im Weltall von der Ewigkeit bis zur Ewigkeit passiert. Er hat es Seinem Wissen entsprechend vorherbestimmt. Alles, was geschieht, geschieht entsprechend der Vorherbestimmung durch Allah. Mit anderen Worten: Allah, der Allmächtige, erschafft alles Seinem Wissen und Seiner Vorherbestimmung entsprechend. Diese Schaffung heißt auf Arabisch Qadà'.

"Wahrlich, wir schufen jedes Ding der Vorherbestimmung entsprechend." (Al-Qamar / 54:49)

Qadar und Qadà' sind das Resultat von drei Eigenschaften Allahs: 'Ilm, Iràdah und Takwìn. Daher: Wer an die erwähnten Eigenschaften Allahs glaubt, der glaubt auch an die Vorherbestimmung. Alhamdulilah, wir glauben an Allah und Seine Vorherbestimmung und respektieren ihr Resultat.



Allah (s.w.t.) ist der einzige Schöpfer

Allah, der Allmächtige, ist der einzige Schöpfer. Alles, was im Weltall passiert, sei es gut oder schlecht, groß oder klein, wird von Allah, dem Allmächtigen, erschaffen. Andererseits rüstete Er den Menschen mit einem beschränkten Willen aus, verkündete ihm Seine Gebote und überließ es ihm, sich frei zu entscheiden und sein Leben nach seinem Willen zu gestalten.



Die Verantwortung des Menschen

Der Mensch verwendet seinen Willen für einen bestimmten Zweck und verdient ihn. Aus diesem Grunde ist er verantwortlich für seine Taten und Handlungen, welche er bewußt und ohne Zwang ausgeführt hat. Die göttliche Vorherbestimmung (=Qadar) befreit ihn nicht von der Verantwortung. Der Mensch darf die göttliche Vorherbestimmung weder im Diesseits noch im Jenseits als Ausrede gebrauchen.

Die göttliche Vorherbestimmung bedeutet keinen Zwang für unsere Handlungen, sondern bedeutet, daß keine Sache Allah, dem Allwissenden, geheim ist, und daß jede Sache unter Seinem Wissen und unter Seiner Kontrolle zustande kommt.

Die göttliche Vorherbestimmung ist uns verborgen. Daher müssen wir uns bemühen, unser Bestes zu schaffen. Wenn wir das gute Ziel, das wir uns wünschen, erreichen, fühlen wir uns glücklich und sind Allah, dem Algütigen, dankbar, weil Er uns dieses gestattet. Wenn es uns aber nicht gelingt, wenn sich der erwünschte Erfolg nicht zeigt, dann sind wir nicht traurig. Denn wir glauben an die Vorherbestimmung und haben ihr Resultat zu respektieren.

Die göttliche Vorherbestimmung umfaßt das ganze Weltall. Der Glaube kennt keinen Zufall. Die unerwartet und überraschend auftauchenden Ereignisse, seien sie vorteil- oder nachteilhaft, sind doch vorprogrammiert. Im Qur'an heißt es:

"Er ist Er, Ihm gehört das Reich der Himmel und der Erde. Er hat kein Kind gezeugt und Er hat keinen Teilhaber im Reich. Und Er hat alle Dinge erschaffen und genau vorbestimmt."
(Al-Furqan / 25:2)

Der Gesandte Allahs hat die Gläubigen dazu ermahnt, über die Vorherbestimmung keine abirrende Diskussion zu führen. (A. Al-Hatib, al-Qadà wa l-Qadar: 228:230)


Quelle: Aus dem Buch "Mein Leben für den Islam"

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