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Sonntag, 1. August 2010

Kinder können Wunder bewirken

Vor langer Zeit, in der Zeit der Tabi´in (Das ist die Generation von Muslimen, die nach den Sahabi kam), war Bagdad eine sehr große Stadt des Islam. Mehr sogar, sie war die Hauptstadt der islamischen Welt, und wegen der großen Anzahl der Gelehrten, die dort lebten, war sie auch das Zentrum der Islamwissenschaft. 

Eines Tages, schickte der damalige Herrscher von Rom einen Botschafter mit drei Fragen für die Muslime nach Bagdad. Als dieser die Stadt erreicht hat, teilte er den Kalifen der Muslimen mit, dass er drei Fragen als Herausforderung für die Muslime hatte. Der Khalif rief alle Gelehrten der Stadt zusammen. Der römische Botschafter stieg eine hohe Bühne hinauf und sagte:" Ich bin zu euch mit 3 Fragen gekommen. Wenn Ihr sie beantwortet, dann werde ich euch mit einem großen Reichtum belohnen, den der König von Rom mit mir geschickt hat." Die Fragen sind wie folgt: "Was gab es vor Allah?" "In welcher Richtung ist Allahs Angesicht gerichtet?" "Was macht Allah in diesem Moment?" Die große Menge war ruhig. In der Mitte dieser Menge brillanter Gelehrten und Studenten stand ein Mann mit seinem jungen Sohn. "Oh mein lieber Vater! ich kann ihn beantworten und ihn zum Schweigen bringen" sagte der Jugendliche. So bat er den Kalifen um Erlaubnis und er bekam sie. Der Römer sprach jetzt den jungen Muslimen an und wiederholte seine erste fragte: "Was gab es vor Allah?" Der Junge fragte zurück: "können Sie zählen?" "natürlich“, erwiderte der Mann. "zählen Sie dann bitte von Zehn an rückwärts" Der Römer zählte: "Zehn, neun, acht, „ bis er "..., eins" erreichte und da hörte er auf zu zählen. "Aber was kommt vor eins?" fragte der Junge. "Es gibt nichts vor eins, das war es schon!" antwortete der Mann. "wenn also nichts nach der arithmetischen "eins" kommt, wie können sie es erwarten, dass vor dem absoluten wahren "Einen", dem Ewigen, dem Ewigbleibenden, dem Ersten, dem Letzten, dem Offenbaren und dem Inwendigen irgend etwas kommt ?" Der Mann war überrascht von dieser direkten Antwort, die er nicht widersprechen konnte. Also fragte er weiter: "Dann sag mir in welcher Richtung Allahs Angesicht gerichtet ist?" "Bringen Sie eine Kerze und zünde Sie sie!" sagte der Junge, "und sagen Sie mir dann in welche Richtung die Flamme zugewandt ist." "Aber die Flamme ist bloß Licht. Sie leuchtet in allen vier Richtung, Norden, Süden, Osten und Westen. Sie zeigt nicht in eine bestimmte Richtung" antwortete der Mann verwundert. Der Junge schrie: "Wenn sich das physikalische Licht in allen Richtungen ausbreitet, so dass Sie mir nicht sagen können in welche Richtung es zugewandt ist, was erwarten Sie denn vom dem "Nur-us-Samawati-wal-'Ard": Allah – Das Licht der Himmeln und Erde, Licht über Licht. Allah ist allen Richtungen gleichzeitig zugewandt!" Der Römer war überrascht und wunderte sich, dass so ein junger Mensch seine Fragen in solch eine Weise beantwortete, so dass die Beweise nicht zu bestreiten waren. Verzweifelt wollte er mit der letzten Frage weitermachen. Aber der Junge hat vorher gesprochen: "Warten Sie mal! Sie sind es, der die Fragen stellt, und ich bin es der die Antworten zu diesen Herausforderungen gibt. Es ist also nur gerecht, dass Sie an meine Stelle runterkommen, und dass ich hoch an Ihrem Platz stehe, so dass die Antworten genauso wie die Fragen gehört werden können." Der Römer war dieses Argument sehr sinnvoll, also kam er runter von der Bühne, wo er stand, und der Junge kletterte an seine Stelle. Der Mann wiederholte dann seine letzte Frage: "sag mir, Was macht Allah in diesem Moment?"" Der Junge antwortet stolz: "In diesem Moment, hat Allah einen Lügner und Spötter über den Islam von dieser Bühne runter gebracht und niedrig gemacht. Und denjenigen, der an der Einzigkeit von Allah glaubte, hat er erhöht und somit die Wahrheit bewiesen.Jeden Augenblick offenbart Er Sich in neuem Glanz. (Surat 55 Ar-Rahman, Vers 29)." 

Der Römer hatte nichts mehr zu sagen, so kehrte er geschlagen in sein Land zurück. Dieser Junge ist einer der berühmtesten Gelehrten des Islams geworden. Allah, der Erhabene, hat ihm eine Menge Weisheit und Wissen vom Deen (Religion) gegeben. Sein Name war Abu Hanifah (rahmatullah 'alayhi, möge Allah ihm Gnade erweisen) und er ist heute als al-Imam-e-A'zam, der Größte Imam und Gelehrte vom Islam, bekannt. Möge Allah uns erbarmen und uns und unseren Kindern Wissen und Weisheit geben. Amin.

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