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Sonntag, 5. September 2010

Wie genau, soll ich nachts im Ramadan beten?‏

Wer im Ramadan nachts betet, aus reinem Glauben heraus und in der Hoffnung auf Belohnung, dessen vorherige Sünden werden vergeben

(Übersetzt von DieWahreReligion.de)
 
Es wurde von Abu Huraira berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: "Wer im Ramadan nachts betet, aus reinem Glauben heraus und in der Hoffnung auf Belohnung, dessen vorherige Sünden werden vergeben." (Al-Bukhari, 37; Muslim, 759)

Dieser Hadith ist bezeichnend für den Vorzug des Betens von Qiyam im Ramadan und er zeigt, dass dies eines der Mittel zur Vergebung von Sünden ist. Wer Tarawih so betet, wie es gebetet werden sollte, hat in der Nacht des Ramadan gebetet (Qiyam ul-Lail).

Vergebung wird bedingt durch "Glauben und Hoffnung auf Belohnung", wie hier bestätigt wird.

Mit "Glauben" ist gemeint, dass, wenn eine Person aufsteht, um Qiyam zu beten, sie an Allah, erhaben ist Er, glaubt und an Dessen Versprechen sowie an den Vorzug des Qiyam und an die großartige Belohnung dafür bei Allah.

"Hoffnung auf Belohnung" bedeutet, dass die Person die Belohnung von Allah erstrebt und es nicht für irgendeinen anderen Zweck, wie z. B. Angeberei, tut.

Es wurde berichtet, dass Abu Huraira (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte: "Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) pflegte sie dazu anzuhalten, im Ramadan Qiyam zu beten, ohne es ihnen aber zu befehlen. Dann sagte er: ,Wer im Ramadan nachts betet, aus reinem Glauben heraus und in der Hoffnung auf Belohnung, dessen vorherige Sünden werden vergeben.'"
Daher sollte der Muslim bestrebt sein, Tarawih zu beten, und er sollte geduldig sein und das Gebet mit dem Imam vervollständigen. Er sollte bei keinem Teil davon nachlässig sein oder vor dem Imam gehen, selbst wenn sein Imam mehr als 11 oder 13 Rakaat betet, denn der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: "Wer Qiyam mit dem Imām betet, bis dieser fertig ist, für den wird es so aufgeschrieben, als wenn er die Nacht im Qiyam verbracht hätte."

Es sind nur einige Nächte, aus denen der weise Mensch das Beste macht, bevor sie vorüber sind.

Abu Dawud sagte: "Es wurde zu Ahmad gesagt, während ich zuhörte: ,Kann Qiyam - d.h. Tarawih - bis zum Ende der Nacht verspätet werden?' Er antwortete: ,Die Art der Muslime ist mir lieber.'"

Wenn jemand bestrebt ist, zur Zeit der Vordämmerung (die Zeit von Suhur) eine von ihm gewünschte Anzahl an Rakaat zu beten, dann sollte er nicht noch einmal Witr am Ende seines Gebets verrichten, sondern es ist für ihn ausreichend, Witr mit seinem Imam beim Tarawih zu beten, aufgrund des Hadith von Talq Ibn Ali (möge Allah mit ihm zufrieden sein), der sagte: Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: "Es gibt keine zwei Witr-Gebete in einer Nacht."

Der Hadith von Ibn Umar (möge Allah mit ihm zufrieden sein), in dem der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: "Lasst das letzte eurer Gebete in der Nacht Witr sein" ist so zu verstehen, dass er sich auf denjenigen bezieht, der am Ende der Nacht betet und der Witr nicht zu Beginn der Nacht verrichtet hat.

Der Befehl ist hier als Empfehlung zu verstehen, nicht als Pflicht. Es ist nicht grundlegend wichtig, das Gebet am Ende der Nacht mit Witr zu beenden, basierend auf der Tatsache, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) am Ende der Nacht nach seinem Witr betete.

Abu Dawud sagte: "Ich sagte zu Ahmad: ,Macht das Beten nach Witr Witr ungültig?' Er antwortete: ,Nein.'"

Abu Dawud sagte: "Ich hörte Ahmad über denjenigen, der Witr zu Beginn der Nacht gebetet hatte, und der dann aufstand, um Qiyam zu verrichten, sagen: ,Er sollte zwei Rakaat beten.' Es wurde gefragt: ,Muss er nicht Witr beten?' Er sagte: ,Nein.'" Er sagte: ,Ich hörte jemanden ihn über jemanden befragen, der nach Witr beten wollte - sollte er zwei und zwei beten? Er antwortete: ,Ja, aber nach Witr sollte er sich hinlegen.''"

Der Imam sollte dafür Sorge tragen, dass Tarawih angemessen gebetet wird. Er sollte mit angemessener Konzentration und Demut beten, auf die richtige Weise rezitieren und sowohl Ruku als auch Sujud leicht machen. Er sollte sich vor der Hast hüten, damit er nicht das gebührliche Maß an Khushu (Konzentration und Demut) verpasst und damit er die schwachen, alten und kranken Menschen hinter sich nicht zu sehr ermüdet.

As-Saib Ibn Yazid sagte: ",Umar Ibn al-Khattab befahl Ubayy Ibn Kab und Tamim ad-Dari, die Leute beim Beten von 11 Rakaat Qiyam anzuführen. Er sagte: ,Der Rezitator pflegte die Surat zu lesen, die mehr als 100 Verse enthalten, bis wir uns auf Stöcke stützten, um so lange stehen zu können, doch wir gingen nicht, bis die Dämmerung anbrach.'"

Wenn der Betende am Ende des Witr den Taslim gesagt hat, sollte er dreimal sagen: "Subhan al-Malik al-Quddus (Preis dem Herrscher, dem Heiligsten)", wobei er die Vokale verlängern und die Stimme beim dritten Mal anheben sollte, denn es ist bewiesen, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) dies tat.

Es ist nicht Falsches daran, wenn Frauen an den Tarawih-Gebeten teilnehmen, solange nicht die Gefahr von Fitna besteht und sie sittsam bekleidet sind und sich nicht durch attraktive Kleidung oder das Tragen von Make-up zur Schau stellen und solange sie mit angemessener Konzentration und Demut beten, die Häuser Allahs von sinnlosem Gerede und übler Sprache, wie z.B. Lästerei, boshaftem Klatsch oder dem Gerede über ihre häuslichen Angelegenheiten, rein halten, sodass sie frei von Sünde die Belohnung Allahs ernten können.

Und Allah weiß es am besten.

Aus: Ahadith as-Siyam von al-Fauzan, S. 59
Oh Allah, akzeptiere dies (diese Anbetung) von uns, denn Du bist der Allhörende, Allwissende, und akzeptiere unsere Reue, denn Du bist der Reue-Annehmende, der Barmherzigste.
 
Quelle: Islam-QA.com

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