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Freitag, 12. November 2010

6 Konditionen der Ibaadah

Sechs Konditionen der Ibaadah

Konditionen der Akzeptanz der Taten

Imaam Muhammad Ibn Saalih al-‘Uthaymiin (gest. 1421 H) – rahimahullaah – sagte: „Aufrichtigkeit (ikhlaas) gegenüber Allaah bedeutet, dass die Person durch seine Anbetung die Nähe zu Allaah, dem Erhabenen, begehrt und die Erlangung Seines Wohnsitzes des Adels (d.h. das Paradies), derart, dass der Diener aufrichtig gegenüber Allaah, dem Erhabenen, sein muss in seinem beabsichtigten Vorsatz. Er muss aufrichtig gegenüber Allaah, dem Erhabenen, in seiner Liebe sein. Er muss aufrichtig gegenüber Allaah in seiner Begeisterung sein. Er muss äußerlich und innerlich aufrichtig gegenüber Allaah, dem Erhabenen, sein. Er ersucht nichts mit seiner Anbetung, außer das Angesicht Allahs, des Erhabenen, und die Erlangung Seines Wohnsitzes des Adels.”[1]

Al-‘Allaamah Muhammad Ibn Saalih al-‘Uthaymiin (gest. 1421 H) – rahimahullah – sagte aus: „Und damit es bekannt wird, o Brüder, al-mutaaba’ah kann nicht verwirklicht werden, außer wenn die Taten in Übereinstimmung mit der Sharii’ah sind in sechs Angelegenheiten:

Die Erste: as-Sabab (Grund, Motiv). Somit ist, wenn eine Person Allaah anbetet mit einer Tat der Anbetung, die begleitet ist von einem Motiv, welches nicht durch die Sharii’ah gesetzmäßig ist, dies eine Neuerung, die an den Ausführer zurückgewiesen wird. Ein Beispiel dafür ist, wenn einige der Leute der siebenundzwanzigsten Nacht von Rajab gedenken unter dem Vorwand, dass es die Nacht war, in welcher der Gesandte Allahs (sallallaahu ‘alayhi wa sallam) aufstieg. So ist tahajjud (das Nachtgebet) Anbetung. Wenn es jedoch begleitet ist von diesem Motiv, wird es eine Neuerung. Dies ist so, weil diese Tat der Anbetung auf ein Motiv gebildet wurde, das nicht in der Sharii’ah bestätigt wurde. Und diese Beschreibung, über die Übereinstimmung der Anbetung mit der Sharii’ah in ihrem Motiv, ist eine wichtige Angelegenheit, die viele Neuerungen, unter den Neurungen von denen geglaubt wird sie seien von der Sunnah, sie jedoch nicht von der Sunnah sind, aufdeckt.

Die Zweite: al-jins (Art). So ist es notwendig, dass die Tat der Anbetung in Übereinstimmung mit der Sharii’ah in ihrer jins (Art) ist. Also wenn eine Person mit einer Tat der Anbetung anbetet, dessen Art nicht gesetzmäßig ist, so wird sie nicht akzeptiert. Ein Beispiel dafür ist, wenn ein Mann dabei wäre ein Pferd zu schlachten, dann würde dieses Opfer nicht Korrekt sein, weil es der Sharii’ah in der Art entgegengewirkt hat. Also kann das Blutopfer nicht erbracht werden, außer mit Rindern, grasendes Vieh, Kamelen, Kühen und Schafen.
Die Dritte: al-Qadr (Menge). Also wenn eine Person im Gebet das übersteigt was Verpflichtend ist, dann sagen wir, dass es eine Neuerung ist, die nicht akzeptiert wird, weil es der Sharii’ah in der Menge entgegensteht. Mit all den weiteren Gründen ist das Gebet, wenn eine Person bspw. das Mittagsgebet mit fünf Einheiten betet, mit Übereinstimmung nicht korrekt.

Die Vierte: al-Kayfiyyah (Verhalten, Form). Somit, wenn ein Mann die Waschung vollzieht und mit dem Waschen der Füße beginnt, dann über seinen Kopf streicht, dann seine Hände wäscht und dann sein Gesicht, dann sagen wir, dass seine Waschung nichtig und ungültig ist, weil es der Sharii’ah im Verhalten entgegensteht.

Die Fünfte: az-Zamaan (Zeit). Also wenn eine Person in den ersten Tagen von Dhul-Hijjah schlachtet, dann wird sein Blutopfer nicht akzeptiert, aufgrund dessen, dass es der Sharii’ah in der Zeit entgegensteht. Und ich habe gehört, dass einige der Leute Schafe während des Monats Ramadaan schlachten, um mit ihrem Blutopfer Allahs Nähe zu beziehen. Dermaßen ist diese Handlung in seinem Verhalten eine Neuerung, weil es nichts gibt mit Bezug auf das Beziehen Allahs Nähe mit dem Schlachten, außer durch Blutopfer, Geschenke und der ‘aqiiqah. Was das Schlachten im Ramadaan betrifft gemeinsam mit dem Glauben, dass man den Lohn des Schlachtens erlangen will, wie das Blutopfer in ‘Iidul-Adhaa oder das Schlachten um des Fleisches Willen, so ist dies zulässig.

Die Sechste: al-Makaan (Ort). Somit ist die i’tikaaf eines Mannes, der sie an einem anderen Ort als die Moschee verrichtet, nicht korrekt. Und dies ist so, weil die i’tikaaf nicht erfolgen kann, außer in einer Moschee. Und wenn eine Frau sagt: „Ich möchte I’tikaaf in der musallaa (Ort des Gebets) im Haus verrichten”, dann ist ihr i’tikaaf nicht korrekt aufgrund dessen, dass es der Sharii’ah im Ort entgegensteht. Und von den Beispielen dessen ist, wenn ein Mann begehrt den tawaaf zu vollziehen und er findet, dass der Bereich des tawaaf zu begrenzt ist und das was auch immer ringsherum ist zu begrenzt ist und er beginnt den tawaaf hinter der Moschee zu vollziehen, so wird sein tawaaf nicht korrekt sein, weil der Ort des tawaaf das Haus ist.

Also eine Tat der Anbetung kann nicht als eine rechtschaffene Tat betrachtet werden, außer wenn zwei Konditionen erfüllt sind. In Hinblick auf diese ist die Erste al-ikhlaas (Aufrichtigkeit) und die Zweite al-mutaaba’ah (das Befolgen des Propheten). Und al-mutaaba’ah kann nicht erfüllt werden, außer mit den sechs Angelegenheiten, die zuvor erwähnt wurden.”[2]

[1] Verweis zu Majmuu’ul-Fataawa (7/112) von Ibnul-‘Uthaymiin.
[2] Verweis zu Majmuu’ul-Fataawa (5/253-254) von Ibnul-‘Uthaymiin.


Quelle: http://kitabundsunnah.wordpress.com

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