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Montag, 13. Dezember 2010

Allah ist gütig zu Seinen Dienern

Im Jahre 1376 Hijri fuhr eine Gruppe von Fischern, aus der Stadt Tufayl, aufs Meer hinaus, und nach drei Tagen und drei Nächten fischen, schafften sie es nicht, auch nur einen einzigen Fisch zu fangen.
Inzwischen hatte eine benachbarte Gruppe von Fischern viele Fische gefangen.


Sie wunderten sich; nicht bloß wegen der Widersprüchlichkeit zwischen ihrem Misserfolg und dem Erfolg der anderen Gruppe, sondern weil sie die fünf täglichen Gebete verrichteten und trotzdem erfolglos blieben, während die andere Gruppe nicht betete und erfolgreich war.


Einer von ihnen sagte: „SubhanAllah! Wir haben jedes einzelne Gebet verrichtet und haben nichts bekommen; die andere Gruppe hat sich nicht ein einziges Mal, in den vergangenen Tagen, vor Allah niedergeworfen, und seht was sie alles erreicht haben!“

Auf diese Weise flüsterte der Shaytan ihnen üble Vorstellungen ein und riet ihnen das Beten aufzugeben.
Am nächsten Morgen, wachten sie nicht zum Morgengebet auf, auch vernachlässigten sie das Verrichten des Mittags- und Nachmittagsgebetes.


Vor Einbruch der Dunkelheit, fuhren sie aufs Meer hinaus und fingen einen Fisch, und als sie ihn aufschlitzten fanden sie eine Perle in seinem Magen – eine sehr wertvolle Perle.


Einer von ihnen nahm die Perle in die Hand, starrte sie an, dachte nach und sagte dann: „SubhanAllah! Als wir Ihm gehorsam waren, bekamen wir nichts und als wir ungehorsam wurden, bekamen wird das hier! Wahrlich, diese Versorgung vor uns ist von zweifelhafter Angelegenheit.“


Dann ergriff er die Perle und warf sie ins Meer zurück, und sagte anschließend: „Allah wird uns mit etwas Besserem entschädigen. Bei Allah, ich werde sie nicht nehmen, denn wir erwarben sie, nachdem wir das Gebet aufgegeben haben. Kommt mit mir, und lasst uns diese Stelle, an der wir Allah ungehorsam waren, verlassen.“


Sie fuhren drei Meilen, bevor sie die Nacht rasteten. Kurz danach gingen sie wieder fischen, und fingen einen recht großen Fisch. Als sie ihn aufschlitzten, fanden sie wieder die gleiche wertvolle Perle.

Sie sagten: „Alles Lob gebührt Allah, der uns mit gutem Unterhalt versorgt hat.“


Sie hatten den Fisch gefangen, nach dem Beten, nach dem Gedenken an Ihn, und nachdem sie Ihn um Vergebung gebeten hatten, deshalb behielten sie diesmal die Perle.


Ihr solltet einen wichtigen Unterschied bemerken: Das Objekt war ein und dasselbe, aber es war unrein als sie es erwarben, während sie Allah ungehorsam waren, und es war rein als sie es erwarben, während sie Allah gehorsam waren.

„Wären sie mit dem zufrieden gewesen, was Allah und Sein Gesandter ihnen gegeben hatten, und hätten sie nur gesagt: „Wir lassen uns an Allah genügen! Allah wird uns aus Seiner Fülle geben und ebenso Sein Gesandter. Zu Allah wollen wir uns als Bittende begeben!“ [9:59]

Wahrlich, es ist Allahs Güte. Wer also etwas für Allah aufgibt, den wird Allah mit etwas Besserem entschädigen.

2sbh

Dies erinnert mich an eine Geschichte von Ali (radiyallahu anhu). Eines Morgens, betrat er Masjid al-Kufa um zwei freiwillige Rakaat zu verrichten. Bevor er eintrat, fand er einen Jungen der vor der Tür stand.

Er sagte ihm: „O Junge, halte für mich mein Maultier im Zaum, bis ich mit dem Gebet fertig bin.“


Während dem Eintreten in die Moschee, fasste Ali (ra) die Absicht, den Jungen für seinen Dienst mit einem Dirham zu belohnen.


Währenddessen, entfernte der Junge den Nasenriemen des Maultiers, und rannte zum Marktplatz um ihn zu verkaufen.


Als Ali (ra) wieder hinauskam, fand er keinen Jungen, nur sein Maultier ohne Nasenriemen. Er beauftragte einen Mann dem Jungen auf den Marktplatz zu folgen, denn es war mehr als wahrscheinlich, dass er zum Marktplatz gegangen war um den Riemen zu verkaufen.


Der Mann fand den Jungen auf dem Markt, beim Versteigern des Riemens, und er kaufte es ihm für einen Dirham ab. Er kam zu Ali zurück und erzählte ihm was vorgefallen war.


Nachdem er dies gehört hatte, sagte Ali: „SubhanAllah! Bei Allah, ich fasste die Absicht ihm einen Dirham im Erlaubten (halal) zu geben, aber er lehnte ab und bevorzugte diesen auf dem unerlaubten (haram) Weg zu nehmen.


Du unternimmst nichts, und du verliest von diesem (Buch) keinen Teil des Qur’an, und ihr begeht keine Tat, ohne dass Wir eure Zeugen sind, wenn ihr damit vollauf beschäftigt seid. Und auch nicht das Gewicht eines Stäubchens auf Erden oder im Himmel ist vor deinem Herrn verborgen. Und es gibt nichts, weder etwas Kleineres als dies noch etwas Größeres, das nicht in einem Buche voller Klarheit stünde. [10:61]

Übersetzung aus: “Don’t be sad” von Aidh al-Qarni

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