Labels

99 Namen (35) Akhlaq (8) Allah (52) Ausflug (11) Avatare (6) Bilder / Grafik (177) Bildung (4) Bittgebet / Dua (4) Blumen / Garten (25) Bücher (12) Dawa (6) Djumu'a Khutba (17) Downloads (18) Ehe (11) Eid / Fest (16) Eltern (16) Familie (28) Fasten (31) Fragen (15) Frau (27) Gebet (13) Gedicht (32) Geschichte (65) Glaubensgrundsätze (7) Hadithe (48) Hajj / Hidschra (11) Himmel / Landschaft (28) Hölle (7) Ibada (16) Kinder (19) La Tahzan (46) Lailat Al-Qadr (7) Leben (21) Nasheed (6) Paradies (13) Propheten (25) Quran (64) Ramadan (48) Religion (23) Salaf - Sahaba (11) Schaitan (7) Signatur (3) Sunna (10) Texte (55) Tiere (9) Tipps (32) Tod (14) Urlaub (6) Video (24) Weg zum Islam (6) Wissen / Ilm (21) Worte (9) Wunder (17) Zakat (4) Zitate (4) Zum Nachdenken (58)

Samstag, 25. Dezember 2010

Bruder Johann Ibn Goethe

V o r w o r t

Das Verhältnis Goethes zum Islam, zum Qur´an, zum Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, und zu der arabischen Sprache ist sehr bemerkenswert und interessant. Es ist - im Hinblick auf die Epoche, in der Goethe lebte - ein historisches Ereignis für den Islam im deutschen Sprachraum und ein Phänomen, bei dem es sich wohl lohnt, genauere Betrachtungen anzustellen.

Für den Islam hat Goethe eine ungewöhnlich starke innere Anteilnahme gezeigt. Diese Anteilnahme bekundete sich zu den verschiedensten Zeiten seines Lebens.1

Die erste wirkliche Lanze für den Islam in diesem Lande brach Johann Wolfgang von Goethe, direkt und engagiert für den Islam tritt er als erster in die Arena der Literatur, ”und die Klinge, die er für den Islam schlug, hat nach ihm keiner mehr mit so viel Mut zur Hand genommen. Selbst wir deutschen Muslime, auch die aktivsten unter uns, haben nicht entfernt soviel für den Islam geleistet, ihm bei weitem nicht einen so umfassenden und avantgardistischen Dienst geleistet.“2

Die hier kurzgefaßte Abhandlung hat zum Ziel, endgültig den Beweis zu erbringen, daß sich Goethe - als aufgeschlossener und toleranter Mensch - nicht "nur" fair und gerecht gegenüber dem Islam verhielt, sondern vielmehr zweifellos ein Muslim war, der sich in aller Offenheit und Zivilcourage zum Islam bekannte und seine Eigenschaft als Muslim nie verleugnete.

Damit hoffe ich, mich für einen Glaubensbruder eingesetzt zu haben, dessen Herz voller Liebe für Allah schlug, dessen Zunge den Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, in voller Hochschätzung und Bewunderung erwähnte, dessen Liebe und Leidenschaft für den Qur´an Beispiel für jeden deutschen Muslim ist.

Allah möge Johann Ibn Goethe, meinen Bruder im Islam, in Seine Barmherzigkeit und Gnade aufnehmen und ihm Seinen unermeßlichen göttlichen Lohn für das geben, was er für den Islam in einer schweren Zeit,
inmitten großer Wogen im christlichen Meer, leistete. Amin!

Muhammad Ahmad Rassoul
Köln, 1419 (1998)
________________________________________________________
1 siehe Mommsen: Goethe und der Islam
2 Schmiede



Ein paar Auszüge seiner Gedichte

Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heiligen Willen.
Und so muß das Rechte scheinen
Was auch Mahomet gelungen;
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen. (Goethe)



Er hat euch die Gestirne gesetzt
Als Leiter zu Land und See;
Damit ihr euch daran ergetzt,
Stets blickend in die Höh.


Gott ist nur Einer,
Ein einziger, reiner.
Hat nicht gezeugt,
Und ihn gezeugt hat keiner.


”Närrisch, daß jeder in seinem Falle
Seine besondere Meinung preist!
Wenn Islam Gott ergeben heißt,
Im Islam leben und sterben wir alle.“



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen