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Montag, 13. Dezember 2010

Dein bester Gefährte ist ein Buch


16m1



Eine Aktivität, die Freude bringt, ist es, ein Buch zu lesen und den Geist, durch das Aneignen von Wissen, zu entwickeln.

Al-Jahiz, ein arabischer Schriftsteller vor Jahrhunderten, empfahl die innere Unruhe durch Lesen zu vertreiben:
„Das Buch ist ein Gefährte, der dich nicht lobt und dich nicht zur Sünde verlockt. Es ist ein Freund, der dich nicht langweilt, und es ist ein Nachbar, der dir keinen Schaden zufügt. Es ist eine Bekanntschaft, die nicht durch Schmeichelei deine Gunst gewinnen möchte, und es betrügt dich nicht mit Falschheit und Lügen. Wenn du dich durch die Seiten eines Buches wälzt, sind deine Sinne angeregt, und dein Verstand verschärft sich.
Durch das Lesen der Biografien von anderen, eignest du dir die Wertschätzung der gewöhnlichen Leute an, während du die Wege der Könige lernst.


Man kann sogar sagen, dass du manchmal, in einem Monat, aus den Seiten eines Buches das lernst, was du von den Zungen der Menschen, in einem Jahrhundert, nicht lernst.


All diese Vorteile, und trotzdem verlierst du kein Vermögen, und brauchst nicht an der Tür des Lehrers zu stehen, der auf seine Bezahlung wartet, oder von jemandem zu lernen der schlechtere Manieren hat als du. Das Buch gehorcht dir bei Nacht, wie es tagsüber tut, sowohl auf Reisen, als auch zu Hause.


Ein Buch wird nicht durch Schlaf beeinträchtigt, noch ermüdet es in den späten Stunden der Nacht. Es ist der Lehrer, der für dich da ist, wann immer du ihn brauchst, und es ist der Lehrer, der, auch wenn du dich weigerst ihm zu geben, sich nicht weigert dir zu geben.


Wenn du darauf verzichtest, nimmt sein Gehorsam nicht ab. Und wenn alle sich in Feindschaft gegen dich wenden, bleibt es an deiner Seite. Solange du auch nur im Geringsten an einem Buch hängst, reicht es aus, um nicht in der Gesellschaft der Faulen verkehren zu müssen. Es hält dich davon ab, vor der Tür zu sitzen und die Vorbeigehenden zu beobachten. Es rettet dich davor, mit denjenigen zu verkehren, die leichtfertig in ihrem Charakter, verdorben in der Rede und erbärmlich in ihrer Ignoranz sind. Wenn der einzige Nutzen eines Buches darin bestehen würde, dich von der albernen Tagträumerei abzuhalten und dich vor Leichtsinn zu hindern, dann würde man es gewiss als wahren Freund, der dir einen großen Gefallen getan hat, betrachten.“


Übersetzung aus: “Don’t be sad” von Aidh al-Qarni

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