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Freitag, 24. Dezember 2010

Djumu'a Khutba - Die Ermahnung für schlechte Handlungen

Die Ermahnung für schlechte Handlungen

Der Islam weist auf einen edelmütigen Ahlaq und schöne Handlungen, die einem gläubigen Menschen entsprechen hin. Dies sollte aus dem ursprünglichen Glauben, welches nicht mit Unwissen und Begierde vermischt ist und der reinen Seele, die nicht mit Sünden, Schwäche und unterschiedlichen Krankheiten vreschmutzt ist, hervorgehen. Ein Moslem sollte sich bemühen seine Seele zubereichern und sie von jeder Niedrigkeit emporheben. Für dies haben wir das beste Beispiel und Vorbild im ausgewählten Gesandten Muhammad, sallallahualayhi wa sallam, für wen der Erhabene Schöpfer folgendes sagte: "Wahrlich bist du auf einer hohen Stufe der Moral."

Von ehrenhaftem Benehmen ist es, dass man Anderen dasselbe wünscht wie sich selbst, auch wenn diese so ein Verhältnis uns gegenüber nicht haben. Allahs Gesandter, sallallahu alayhi wa sallam, sagte: "Bei Allah, in Dessen Hand meine Seele ist, niemand wird aufrichtig Glauben, solange er seinem Bruder nicht jenes wünscht, was er sich selbst wünscht." (Bukhari und Muslim)

Man soll wissen, dass jedem das zurück kommt, wie er gegenüber den Anderen ist, und dass all das was er den Anderen wünscht, ihm selbst passieren kann. Der Erhabene Allah sagt: "Doch der böse Plan fängt nur seine Urheber ein." (Sura Fatir, 43)

Von ehrenhaftem Benehmen ist es, einen schönen Rat dem Wissenden und Unwissenden zugeben, den Menschen von Nutzen zu sein und ihnen von Allahs Glauben, das was wir wissen zu übermittln. Die edelmütigen Sahaba, ridvanullahi aleayhim, haben Allahs Gesandten, sallallahu alejhi ve sellem, ein Vermächtnis gegeben, dass sie jeden Muslim beratschlagen werden. Es ist nicht jener gleich, der weiß und nicht nach seinem Wissen handelt und derjenige, der nicht weiß und dann in seinen Handlungen sündigt. Den Ersten soll man weisheitsvoll warnen und ihn über die schlechten Folgen seinerHandlungen ermahnen und den Zweiten soll man belehren und ihm helfen. Es ist falsch sich unaufgefordert als Richter zwischen den Menschen und ihren Handlungen zu stellen, es von der Seite zu beobachten und zu sagen der ist so und der Andere ist so. Es ist nicht das vollbracht, was zu vollbringen gewesen wäre, damit sie belehrt werden und sich auf dieses Weise bessern, wie es ihnen vorgeschrieben ist. Die Befürchtung besteht darin, dass solche mit der Zeit ihre eigene Verbesserung und die ihrer Familie belassen. Sie haben aber ihre Lage, als sie nichts vom Glauben gewusst haben vergessen, sodann hat sie jemand auf schöne und weisheitsvolle Weise beraten, und war die Ursache mit Allahs Hilfe, dass sie rechtgeleitet geworden sind. Wenn er aber grob und schroff gegenüber ihnen gewesen wäre, wie sie es jetzt sind, so hätten sie nie etwas von ihn angenommen, sie hätten ihn vielleicht sogar zum hassen begonnen.

Von ehrenhaftem Benehmen ist es, dass man mitfühlend und voll mit Barmherzigkeit und Verständnis gegenüber der Lage Anderer, die in Schwierigkeiten und Versuchungen sind, ist. Eine besondere Aufmerksamkeit verdienen jene in der Herangehensweise, die mit Sünden und den Folgen der Sünden geprüft sind. Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass ihre Lage mit unseren groben und unanmesslichen Handlungen verschlechtert wird. Die Situation ist bekannt, als die Sahaba auf den Beduin losgehen wollten, weil er in der Moschee urinieren wollte. Allahs Gesandter, sallallahu alayhi wa sallam, hat ihn schön beraten und die Anwesenden über das Reinigen des beschmutzen Ortes informiert. Der Schaden, der hätte entstehen können, dass der Mann den Glauben verlässt wäre größere gewesen, als jener, den dieser erbracht hat und den man mit reinigen bewältigen konnte.

Von ehrenhaftem Benehmen ist es, dass man munter und freundlich beim Zusammentreffen und in der Kommunikation mit Menschen ist. Dscharir, radiyallahu anhu, sagte: „Es hat mich nie der Gesandte Allahs, sallallahu alayhi wa sallam, gesehen ohne dabei zu lächeln.“ (Buhari und Muslim)

Es ist falsch, dass einige denken, dass es zum Islam gehört, dass man mit gerunzelter Stirn und schiefen Blick die Menschen betrachtet, als Zeichen der Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Situation. Tatsache ist, dass damit die schlechte Lage nicht verbessert wird, sondern dass man damit noch mehr falsch macht.
Einige Einzelfälle geben heute ein schlechtes Bild der Muslime ab. Dies aus eigenem, Verschulden durch schlechtes und ungebührendes Benehmen. Das hat zur Folge, dass die Menschen sich noch mehr vom Glauben abwenden. Damit diese Tatsache noch schlimmer wird, machen sie das im Kleid des Islam und bezeichnen sich als Beispiel an Mühe und Arbeit für diesen Glauben. Solche Einzelgänger sollen endlich einsehen, was für eine große Sünde sie begehen, und dass sie damit uns allen noch mehr Schaden zufügen. Die Menschen schauen auf unser Benehmen, achten wir deshalb welches Bild wir abgeben. Die Ehre unseres Glaubens spiegelt sich im Einhalten ihrer Vorschriften und dem schönen Benehmen den Menschen gegenüber, damit wir ihnen diesen leicht und auf die angenehmste Weise nahe bringen.

Von ehrenhaftem Benehmen ist es, auf die Rechte der Anderen acht zu geben und nicht nach etwas zu begehren, außer das was uns erlaubt (halal) ist. Einige glauben, dass sie von anderen den Besitz nehmen können, weil sie keine Muslime sind. Andere wiederum glauben, dass sie andere betrügen und belügen können, nur aus dem Grund weil in dem Ort, in dem sie zur Zeit leben, nicht dieScharia herrscht. Allah, der Erhabene erwähnt, dass es unter den Anhängern des Buches welche gibt, die sich nicht an das ihnen anvertraute halten und deshalb Lügen über Allah verbreiten, indem sie behaupten, dass es keine Sünde ist, den Besitz von denen, die nicht ihrem Glauben angehören, nehmen zu dürfen.

Er sagt: ..Unsobliegt gegen die Unbelehrbaren keine Pflicht." "Und sie sprechen eine Lüge gegen Allah und wissen es. Wer jedoch seiner Verpflichtung nachkommt und gottesfürchtig ist siehe, Allah liebt die Gottesfürchtigen.“ (Sure Al-Imran75 und 7)
 
Der Gläubige Muslim ist ehrlich und spricht die Wahrheit egal wo er sich befindet. Hat man nicht den Gesandten Allahs, sallallahu alayhi wa sallam, noch in Zeiten vor dem Islam, mit dem Name Al-Amin, „Der Ehrliche – der Vertrauenswürdige“ bezeichnet und genannt? Soll er nicht ein Vorbild für uns sein?
Wir bitten Allah den Erhabenen, dass er uns das schönste Benehmen schenkt, nachdem Vorbild Seines ehrenhaften Gesandten, sallallahu alayhi wa sallam. Amin.




Quelle: Tauhid Moschee Wien

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