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Freitag, 10. Dezember 2010

Ein Brief an die Kultur, die mich aufzog



A Letter to the Culture That Raised Me
Von Yasmin Mogahed

 
Während ich aufwuchs, habt Ihr mir das Hässliche Entlein vorgelesen. Und jahrelang glaubte ich, dass ich das war. Ich bin eine Frau – dieses hässliche Entlein unter den Männern. So lange, habt Ihr mich gelehrt, dass ich nicht mehr als eine schlechte Kopie des Standards sei.

Ich konnte nicht genauso schnell laufen oder soviel heben. Ich machte nicht das selbe Geld, und ich weinte zu oft. Ich wuchs in einer Männerwelt auf, wo ich nicht hingehörte.

Und als ich nicht er sein konnte, wollte ich ihm nur noch gefallen. Ich trug Eure Schminke auf, zog Eure kurzen Röcke an. Ich gab mein Leben, meinen Körper, meine Würde für Schönheit. Ich wusste, dass, egal was ich tat, ich nur zu dem Rang würdig war meinem Meister zu gefallen, und schön für ihn zu sein. Also verbrachte ich mein Leben auf dem Titelblatt von Cosmo, und gab Euch meinen Körper zum Verkauf.

Ich war eine Sklavin, aber Ihr habt mich belehrt, ich sei frei. Ich war Euer Objekt, aber Ihr habt geschworen, es sei Erfolg. Ihr brachtet mir bei, dass meine Aufgabe im Leben darin bestand, mich zur Schau zu stellen, um Männer anzuziehen und schön für sie zu sein. Ihr ließt mich glauben, dass mein Körper erschaffen wurde, um Eure Autos zu vermarkten. Und Ihr habt mich dazu aufgezogen zu glauben, dass ich ein hässliches Entlein sei.

Aber Ihr habt gelogen.

Der Islam sagt mir, dass ich ein Schwan bin. Ich bin anders – und es sollte so sein. Und mein Körper, meine Seele, wurden für etwas mehr erschaffen.

Gott sagt im Qur’an:
O ihr Menschen! Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und haben euch zu Völkern und Stämmen werden lassen, damit ihr einander kennen lernt. Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste von euch. [49:13]

Also bin ich geehrt. Aber nicht durch meine Beziehung zu Männern. Mein Wert als Frau wird nicht an der Größe meiner Taille gemessen, oder an der Anzahl der Männer, die mich mögen. Mein Wert als ein menschliches Wesen wird auf einer höheren Skala gemessen: einer Skala der Rechtschaffenheit und Frömmigkeit. Und meine Aufgabe im Leben – ungeachtet dessen, was die Modezeitschriften sagen – ist etwas Erhabeneres, als einfach gut für Männer auszusehen.

Also sagt Gott mir, dass ich mich bedecken soll, meine Schönheit verbergen, und der Welt sagen soll, dass ich nicht hier bin, um mit meinem Körper die Männer zufrieden zu stellen; ich bin hier um Gott zufrieden zu stellen. Gott erhöht die Würde des Körpers einer Frau, indem Er befiehlt, dass er respektiert und bedeckt wird, und nur dem gezeigt wird, der es verdient – nur dem Mann, den ich heirate.

Daher habe ich jenen, die mich „befreien“ wollen, nur eins zu sagen:

Danke, aber nein danke.

Ich bin nicht hier, um zur Schau gestellt zu werden. Und mein Körper ist nicht für den öffentlichen Konsum. Ich werde nicht zu einem Objekt degradiert, oder zu ein Paar Beinen, um Schuhe zu verkaufen. Ich bin eine Seele, ein Geist, eine Dienerin Gottes. Mein Wert wird bestimmt durch die Schönheit meiner Seele, meines Herzen, meiner Moral. Deshalb werde ich Eure Schönheitsnormen nicht anbeten, und ich werde mich Eurem Modesinn nicht unterwerfen. Meine Unterwerfung ist zu etwas Höherem.

Mit meinem Schleier stelle ich meinen Glauben zur Schau, statt meine Schönheit. Mein Wert als Mensch ist definiert durch die Beziehung zu Gott, nicht durch mein Aussehen. Also bedecke ich das Irrelevante. Und wenn Ihr mich anseht, seht ihr keinen Körper. Ihr seht mich nur als das an, was ich bin: eine Dienerin meines Schöpfers.

Wie Ihr seht, als muslimische Frau, bin ich von einer stillen Art der Knechtschaft befreit worden. Ich antworte nicht den Sklaven Gottes auf Erden. Ich antworte ihrem König.

Quelle: islamonline.net

schams.wordpress.com

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