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Montag, 13. Dezember 2010

Finde Trost


Sieh um dich herum, nach rechts und nach links. Siehst du nicht die Betrübten und die Unglücklichen? In jedem Haus ist Trauer und über jede Wange laufen Tränen.

Wie viel Drangsal, und wie viele Menschen harren in Geduld aus?


Du bist nicht allein mit deinen Schwierigkeiten, welche wenig sind im Vergleich zu jenen von anderen.


Wie viele kranke Menschen bleiben bettlägerig für Jahre, unter unbeschreiblichen Schmerzen leidend?


Wie viele haben das Licht der Sonne seit Jahren wegen ihrer Inhaftierung nicht gesehen, ihre Kenntnisse gehen nicht über die vier Ecken ihrer Zellen hinaus. 


Wie viele Männer und Frauen haben ihre geliebten Kinder in der Blüte der Jugend verloren? Wie viele Menschen sind besorgt oder gequält?

Finde Trost durch diejenigen, die schlechter dran sind als du; wisse, dass dieses Leben wie ein Gefängnis für den Gläubigen ist, ein Wohnort des Kummers und der Traurigkeit. 


Am Morgen tummeln sich Burgen mit Einwohnern; dann in einem Moment, tritt die Katastrophe ein, und sie sind leer und verwüstet.

Das Leben kann friedlich sein, der Körper in guter Gesundheit, Wohlstand im Überfluss, und Kinder reichlich und doch, nach nur einigen Tagen können Armut, Tod, Trennung und Krankheit ihre Plätze einnehmen. 


…. und es ist euch deutlich gemacht worden, wie Wir mit ihnen verfuhren; und Wir haben euch klare Beweise geliefert. (14:45) 

Du musst dich anpassen, wie ein erfahrenes Kamel, welches es schafft auf einem Felsen zu knien.

Du musst deine Schwierigkeiten mit den derjenigen um dich vergleichen, und mit derjenigen die vor dir gekommen sind. Du solltest realisieren, dass du im Verhältnis zu diesen, in einem guten Zustand bist, und dass du durch winzige Schwierigkeiten bloß gestochen worden bist. 


So Lobpreise Allah für seine Güte und sei dankbar für das, was er für dich hinterlassen hat, und erbitte Entschädigung von Ihm für das was er genommen hat, und suche Trost mit jenen die betrübt sind. 

Du hast ein perfektes Beispiel im Propheten sallallahu alaihi wasallam. Die Eingeweide eines Kamels wurden auf seinen Kopf gelegt; seine Füße bluteten; er hatte eine Fraktur im Gesicht; er wurde in einem Bergpass belagert, bis er gezwungen war Baumblätter zu essen; er wurde aus Makkah vertrieben; sein Vorderzahn wurde im Kampf ausgebrochen; seine unschuldige Frau wurde einer falschen Tat bezichtigt; siebzig seiner Gefährten wurden getötet; er wurde seines Sohnes und seiner Töchter beraubt (durch den Tod); er band einen Stein um seinen Magen wegen Hunger und er wurde beschuldigt ein Dichter zu sein, ein Zauberer, ein Wahrsager, ein Wahnsinniger und ein Lügner – alles zur gleichen Zeit.

Und doch beschützte ihn Allah während dieser schwierigen Prüfungen und Qualen. 


Oder meint ihr etwa, ihr würdet ins Paradies eingehen, ohne (dass etwas) Ähnliches über euch gekommen sei wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Unheil erfasste sie, und sie sind erschüttert worden.. (2:214)

Übersetzung aus: „Don’t be sad“ von Aidh al-Qarni

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