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Montag, 13. Dezember 2010

Solch ist der Griff deines Herrn


Und so ist der Griff deines Herrn, wenn Er die Städte erfasst, weil sie freveln. (11:102)
Man kann aus verschiedenen Gründen bedauerlich und elend werden. Die folgenden sind einige davon:

Anderen Falsches anzutun, sich ihre Rechte unrechtmäßig anzueignen und die Frommen unter den Menschen zu verletzen.

Einige der Weisen pflegten zu sagen:

„Fürchte denjenigen, der keinen Helfer außer Allah gegen dich (in deinem Verbrechen) findet.“ 

Die Geschichte der Völker hat uns, von dem was einem Unterdrücker bevorsteht, bittere Beispiele zurückgelassen.

Da war der Fall von ’Aamir ibn at-Tufayl, der plante den Propheten sallallahu alayhi wasalam zu ermorden, der im Gegenzug ein Bittgebet gegen diesen sprach.

Unverzüglich wurde ’Aamir von einer vergrößerten Drüse geplagt, und nach einer Stunde des Schreiens und des Krümmens vor Schmerzen, starb er einen der schmerzhaftesten Tode.


Arbad ibn Qays war erbärmlich genug um ähnliche Pläne zu schmieden, und der Prophet sallallahu alayhi wasalam sprach auch gegen ihn ein Bittgebet.

Allah sandte einen Blitz auf Arbad herab, der ihn und sein Pferd verbrannte.


Kurz bevor al-Hajjaj, Sa’eed ibn Jubayr (r) hinrichtete, sprach dieser ein Bittgebet und sagte: „O Allah, ermächtige ihn nicht über irgendjemanden nach mir.“

Al-Hajjaj wurde von einem Abszess an seiner Hand heimgesucht, welcher sich rasch überall auf seinen Körper ausbreitete. Er erlitt so starke Schmerzen, dass er zu stöhnen begann und zu muhen wie eine Kuh, bis er schließlich in einem jämmerlichen Zustand starb.


Sufyan at-Thawri versteckte sich eine gewisse Zeit lang, aufgrund der Drohungen von Abu Ja’far al-Mansur.
Abu Ja’far ging auf die Kaba in Makka zu, während Sufyan bereits innerhalb der Grenzen der Kaba war.
Er hielt sich am Vorhang des Gebäudes fest und betete innig zu Allah, Abu Ja’far nicht zu erlauben in sein Haus einzutreten.


Abu Ja’far starb noch vor dem Erreichen der Außengrenzen von Makka.


Ahmad ibn Abi Du’aad al-Qadi al-Mu’tazili nahm daran Teil Imam Ahmad ibn Hanbal Schaden zuzufügen. Imam Ahmad sprach ein Gebet gegen ihn und Allah bestrafte Ibn Abi Du’aad, indem er eine Seite seines Körpers lähmte.

Er wurde gehört wie er später sagte: „Was die eine Hälfte meines Körpers betrifft, wenn eine Fliege auf ihr landen würde, würde ich fühlen, dass der Tag des Jüngsten Gerichts begonnen hätte; und was die andere Hälfte betrifft, wenn sie mit einer Schere in Stücke geschnitten werden würde, würde ich gar nichts fühlen.“


Imam Ahmad dem eine Zeit lang großes Unrecht und Schaden zugefügt wurde, betete auch gegen einen anderen seiner Missetäter „Ali ibn Zayyat“. Nur eine kurze Zeit verging bis jemand ibn Zayyat folterte und tötete indem er ihn in einen Ofen steckte und Nägel in seinen Kopf hämmerte.

Während der Herrschaft von Jamal Abdul Naasir, folterte Hamza al-Basyounee viele Muslime im Gefängnis. Er spottete bösartig, „Wo ist euer Herr, so dass ich ihn in Stahl legen kann?“. Hoch Erhaben ist Allah von dem was die Unterdrücker sagen. Ein Lastwagen knallte in das Auto von Hamza und tötete ihn; und genau passend transportierte der Lastwagen Stahlstangen. Eine Stange drang in seinen Körper von der Spitze seines Kopfes ein und machte seinen Weg bis zu seinen Gedärmen. Die Rettungsmannschaft war nicht im Stande ihn aus dem Auto herauszuziehen, ausgenommen in einzelnen Stücken.

Und er und seine Heerscharen verhielten sich ohne Recht hochmütig im Lande. Und sie meinten, nie zu Uns zurückgebracht zu werden. (al-Qasas:39)

Und sie sagten: „“Wer hat mehr Macht als wir?“" Konnten sie denn nicht sehen, dass Allah, Der sie erschuf, mächtiger ist als sie? (Fussilat:15)

Ähnlich ist der Fall von Salah Nasr, der ein General von ‘Abdul Naasir war. Er war dafür bekannt Übel und Unterdrückung im ganzen Land zu verüben. Er wurde krank und hatte zehn schmerzhafte und chronische Krankheiten. Er lebte viele Jahre lang in Elend und die Ärzte konnten keine Heilung für ihn finden. Am Ende starb er schändlich als ein Gefangener in genau den Gefängnissen jener Führer, denen er zu dienen pflegte.

Denjenigen, die im Lande gewalttätig waren und dort viel Verderbnis stifteten? Darum ließ dein Herr die Geißel der Strafe auf sie schütten. (al-Fajr:11-13)

Der Prophet sallallahu alaihi wa sallam sagte: „Wahrlich Allah verlängert das Leben des Unterdrückers bis er ihn nimmt, dann gibt es kein Entkommen.“ 

Der Prophet sallallahu alaihi wa sallam sagte auch: „Hütet euch vor der Du’a des Unterdrückten, denn wahrlich zwischen ihr und Allah gibt es keinen Schleier (kein Hindernis)“

Übersetzung aus: “Don’t be sad” von Aidh al-Qarni

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