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Montag, 13. Dezember 2010

Unabhängig davon ob du wenig hast oder viel, lerne dankbar zu sein



Die Person, die Allah nicht dankbar ist für kaltes, reines Wasser, wird Ihm auch nicht dankbar sein für eine Villa oder ein Luxusauto.

Die Person, die für warmes Brot nicht dankbar ist, wird nicht dankbar sein, wenn sie plötzlich mit teuren Lebensmitteln gesegnet wird; weil für einen Undankbaren viel oder wenig kein Unterschied macht, er sieht beides als das Gleiche.


Viele vor uns haben verbindliche Versprechungen Allah gegenüber gemacht, dass wenn Er sie mit Wohlstand segnen würde, sie im Gegenzug dankbar sein und viel spenden würden.
Und unter ihnen sind so manche, die Allah versprachen: „Wenn Er uns aus Seiner Fülle gibt, dann wollen wir bestimmt Almosen geben und rechtschaffen sein.“ Doch als Er ihnen dann aus Seiner Fülle gab, geizten sie damit und wandten sich in Abneigung ab. (at-Tauba: 75+76)
Täglich sehen wir Menschen dieser Art. Menschen, die mental unglücklich sind, leer im Inneren und verbittert ihrem Herrn gegenüber, weil Er ihnen nicht mehr gegeben hat.

Sie fühlen so, trotz ihres guten Gesundheitszustandes und trotz des nahrhaften Essens, das sie täglich am Leben erhält, ganz zu schweigen von all den grundlegenden Bedürfnissen die sie haben.


Sie sind nicht dankbar für diese Dinge, noch sind sie dankbar für die freie Zeit die sie haben. Was wäre wohl der Fall, wenn ihnen Schlösser und Villen gegeben würde! In Wirklichkeit würden sie dann noch weiter vom Pfad ihres Herrn abweichen, und ihre Arroganz und ihr Hochmut würde steigen.


Derjenige, der barfuss läuft sagt, „Ich werde meinem Herrn dankbar sein, wenn Er mich mit Schuhen segnet“. Und derjenige mit Schuhen schiebt seine Dankbarkeit auf bis er ein teures Auto bekommt.

Unsere wünsche von Allah sind endlos, während wir langsam und lethargisch sind Seine Gebote auszuführen.


Drei Tafeln…

Eine weiser Mensch hängte drei Tafeln in seinem Büro auf, die er täglich las.
Auf der ersten stand geschrieben, „Dein Heute! Dein Heute!“
Was bedeutete: Lebe innerhalb der Grenzen von Heute, arbeite und bemüh dich.

Die zweite sagte, „Denke nach und sei dankbar!“
Die Bedeutung: Denke über die Gaben Allahs nach und dann sei dankbar.

Und, „Sei nicht zornig!“, stand auf der dritten.

Es gibt zwei Punkte, die wir in Erwägung ziehen sollten, wenn wir an Drangsal und Erleichterung denken :
    Erstens, wenn jemand die Not nicht mehr tragen kann, wird er die Hoffnung an die Menschen verlieren und stattdessen wird sein Herz nur noch auf Allah angewiesen sein.
    Zweitens, immer wenn ein wahrer Gläubiger merkt, dass die Erleichterung nur langsam im Kommen ist, und jedes Mal wenn er denkt, dass seine Bittgebete nicht angenommen werden, wird er niemanden anderen als sich selbst verantwortlich machen. Er wird zu sich selbst sagen, „Ich bin nur wegen dir in dieser Situation. Wärst du etwas wert, wären deine Bittgebete erhört worden.“ Solche Selbstvorwürfe sind Allah lieber als viele gute Taten. Wenn ein Diener Allahs diesen Prozess der Selbstbeobachtung und Selbstkritik durchläuft, bricht er vor seinem Herrn zusammen und gibt seine Mängel zu und bekennt, dass er das Unheil das ihn getroffen hat verdient, und dass er es nicht verdient, dass seine Gebete erhört werden. An diesem Punkt, kommt die Antwort seiner Gebete und die schwarze Wolke über ihm zerstreut sich.
Übersetzung aus: “Don’t be sad” von Aidh al-Qarni

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