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Montag, 13. Dezember 2010

Vom Gouverneur zum Zimmermann

Ali ibn al-Maymoon al-‘Abbassi war ein Gouverneur und Sohn des Kalifen.

Er lebte ein Leben in Wohlstand in einem großen Schloss. Alles was er in dieser Welt begehrte, war für ihn leicht zu haben.


Eines Tages, schaute er von einem Balkon des Schlosses hinunter und sah einen Mann, sich in den Feldern abmühen.

In den folgenden Tagen schenkte Ali diesem Mann immer mehr Aufmerksamkeit und wurde Zeuge, dass er immer im Laufe des Morgens ordentlich arbeitete, danach eine Pause nahm, die Gebetswaschung an einem Bach vollzog und zwei Gebetseinheiten betete.


Nur wenn es Abend wurde unterbrach er seine Arbeit und ging nach Hause zu seiner Familie. 


Um mehr über ihn in Erfahrung zu bringen, lud Ali ihn an einem Tag ein und stellte ihm viele Fragen.

Er stellte fest, dass der Arbeiter eine Frau, zwei Schwestern und eine Mutter hatte, die alle unter seiner Obhut waren. Und es war ihretwegen, dass er sich so fleißig abmühte.


Er fastete täglich und wenn die Dämmerung anbrach, brach er sein Fasten mit dem, was er während des Tages geerntet hatte. 


Ali fragte: „Und hast du ein Grund dich zu beklagen?“

Er sagte: „Nein, alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.“


Ali war so sehr beeindruckt von diesem einfachen Arbeiter, dass er sein Schloss verließ, seinen Posten aufgab und ins Ausland reiste.

Er wurde Jahre später, tot, in der Nähe von Kharasan gefunden.


Nachdem er das Schloss verlassen hatte, arbeitete er als Zimmermann, und er fand Glück in seinem neuen Leben. Glück, das ihm in seinem früheren Leben fremd war.

Denen aber, die rechtgeleitet sind, verstärkt Er die Führung und verleiht ihnen Gottesfürchtigkeit. (47:17)
Diese Geschichte erinnert mich an die Geschichte der Leute der Höhle. Sie waren in einem Schloss mit dem König, und doch fühlten sie sich eingezwängt, verwirrt und beunruhigt. Das Leben in Wohlstand, ist zum größten Teil ein Leben, worin Unglauben und Verschwendung vorherrschen. Und so gingen sie fort. Einer von ihnen sagte:
..so sucht Zuflucht in der Höhle; euer Herr wird Seine Barmherzigkeit über euch breiten und euch einen tröstlichen Ausweg aus eurer Lage weisen. (18:16)
Übersetzung aus: “Don’t be sad” von Aidh al-Qarni

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