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Montag, 13. Dezember 2010

Zufriedenheit, sogar nach dem Ruin

shukr

Ein Mann vom Stamm der Bani ’Abs verließ seine Stadt auf der Suche nach mehreren Kamelen, die davongelaufen waren. Drei Tage lang war er abwesend. Er war ein reicher Mann, den Allah mit viel Reichtum (Kamele, Ziegen und Kühe) und einer großen Familie gesegnet hatte. Sein Vermögen und seine Kinder befanden sich auf einem riesengroßen Anwesen. Komfort und Überfluss umgaben ihn und seine Familie, während ihnen nie in den Sinn kam, dass Katastrophen sie heimsuchen könnten.


Eines Nachts, während der Abwesenheit ihres Vaters, schlief die gesamte Familie ein. Allah sandte eine sintflutartige Überschwemmung auf sie herab, die Felsen bewegte gleich einem starken Wind, der Staub vorwärtstrieb.

Das Haus war aus dem Boden gerissen, die gesamte Familie und das Vermögen des abwesenden Vaters war zerstört. Nachdem das Wetter sich beruhigt hatte, war keine Spur von Familie und Vermögen zurückgeblieben. Es war so, als ob sie nie existiert hatten. 


Nach drei Tagen kehrte der Mann nach Hause zurück. Er kehrte zurück und fand ein leeres und unbelebtes Land, das keine Spur von Leben aufwies. Durch den Schock, der ihn traf, brauchte er eine gewisse Zeit bis ihm klar war, dass er alles verloren hatte. 

Und dann, zu allem Übel, versuchte auch noch eines seiner Kamele davonzulaufen. Er versuchte den Schwanz des Kamels zu ergreifen, aber es trat mit den Hinterbeinen in seine beiden Augen, und machte ihn blind.
Allein in der Wüste, rief der Mann nach jemanden, damit man ihn in Sicherheit brachte. Nach langer Zeit, hörte er einen Beduinen der seine Rufe erwiderte.


Der Beduine brachte ihn zu al-Walid ibn Abdul-Malik, dem Kalifen in Damaskus.


Der Mann erzählte ihm seine Geschichte, und der Kalif fragte, „Wie geht es dir?“


Der Mann antwortete standhaft, „Ich bin zufrieden mit Allah.“


Diese starken Worte, die von diesem Muslim kamen, der den wahren Monotheismus im Herzen trug, wurden zu einer Lehre für jene, die nach ihm kommen werden. Was war diese Lehre?
Immer zufrieden mit Allah zu sein.


Und lasst den, der nicht zufrieden und glücklich ist, einen anderen Weg probieren, wenn er dies wünscht:


So soll er ein Seil an der Decke anbringen, dann soll er sich erhängen, dann soll er sehen, ob seine List etwa das vergehen lässt, was er an Zorn hat. [22:15]

Übersetzung aus: “Don’t be sad” von Aidh al-Qarni

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